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Besuch des Kräuterschlössl in Goldrain

Geschrieben von Susanne am 26. Juni 2009

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Die Mitarbeiter der Dolce Vita Hotels hatten vor kurzem die Möglichkeit an einer nur für die Dolce Vita Hotels organisierten Führung im Kräuterschlössl in Goldrain teilzunehmen. Frau Gluderer erzählte vom Anbau, der Ernte und der Verarbeitung der verschiedenen Pflanzen und Kräuter.

Vor 1 Jahr wurde in Zusammenarbeit mit dem Kräuterschlössl, exklusiv nur für die Dolce Vita Hotels, die BERG Kosmetiklinie kreiert. In den biozertifizierten Produkten stecken 10 Heilkräuter der Alpen: Alpenrose, Vinschgauer Marille, Edelweiß, Vinschgauer Marmor, Arnika, Salbei, Wacholder, Thymian, Minze und Lavendel. Alle Pflanzen stammen aus biologischem Anbau oder, wie die Alpenrose, aus kontrollierter Wildsammlung, von Hand verlesen und zu einzigartigen Produkten verarbeitet. Alle 18 Produkte sind frei von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen und so im Zeitalter der Allergien auch wirklich für jeden geeignet. Das Kräuterschlössl ist täglich für jeden kostenlos zur Besichtigung zugänglich.

Nun erstmals können die BERG Produkte über einen Online Shop bestellt werden!

Alpenromantik war gestern….

Geschrieben von Eni am 13. Juni 2009

Alpenromantik war gestern  

Auf den ersten Blick ist Meran ein Kurort für ältere Menschen. Aber schon nach den ersten Eindrücken wird deutlich: Die Südtiroler Region steckt mitten in einer Verjüngungskür.

 

Von FOCUS-Online-Autorin Andrea Lammert

„Meran ist nicht mehr das, was es mal war“, schimpft ein weißhaariger Rentner beim Bummel durch die kleinen Geschäfte unter den Arkaden. „Zum Glück“, freut sich die Kunstexpertin Ursula Schnitzer. Sie nimmt die Meckerei als Kompliment. Denn nichts braucht die Region dringender, als einen Imagewechsel. Darin sind sich viele Meraner Touristiker einig. Weg vom Alte-Leute- und Busreiseziel – hin zum Reiseziel für Qualitätsbewusste. Die kleine Südtiroler Stadt setzt dabei immer mehr auf junge Gäste.

Im Laubengassenviertel der Altstadt spürt man den Wandel am deutlichsten. Früher verboten, stehen heute auch abends Tische und Stühle auf den kopfsteingepflasterten Straßen, und Pärchen genießen es, in die Dämmerung hinein draußen zu speisen. Sonntagsmorgens liegt ein leiser Gesang in der Luft: Man muss hier schon genau hinhören, um die vollmundigen Gloria-Gesänge aus der nahegelegenen Stadtkirche zu erkennen.

 

Trendige Bars, Cafés und Geschäfte

Noch am Abend zuvor sangen Tausende zu Christina Stürmer. Die Sängerin hatte ein Gratiskonzert auf dem Thermenplatz gegeben. Verjüngung, auf die so mancher Stammgast mit bissigen Bemerkungen reagiert und sich Volksmusik wünscht. Genau das aber wollen die Meraner nicht mehr. „Alpenromantik war gestern“, ist sich Ursula Schnitzer vom Kunsthaus Meran sicher und freut sich, dass in den vergangenen Jahren so viele trendige Bars, Cafés und Läden in der Stadt entstanden sind. Das liegt auch an den jungen Italienern, die Meran plötzlich als Reiseziel entdeckt haben. Lounges und Clubs mussten her, ebenso wie Kunstausstellungen und Konzerte. So läuft im Theater experimentelle Musik. Im Kunsthaus baumelt ein übergroßes Mobile aus echten Schweineohren von der Decke. Nicht jeder kann allerdings die Kunst darin entdecken.

Junge Designerläden in der Altstadt

Mitten im Meraner Laubengassenviertel zeigt das Kunsthaus zeitgenössische Werke der Architektur, Literatur, Musik, Fotografie und der neuen Medien. Schlichte, weiß gekalkte Räume mit grauem Boden und Stahlarchitektur lenken dabei nicht von den Exponaten ab. Das Kunsthaus ist ein Musterbeispiel, wie die alten Geschäfte des Viertels frisch gestaltet werden können. Denn wo noch vor zehn Jahren Krachlederne und Holzschnitzereien verkauft wurden, sind heute viele junge Designer eingezogen, etwa der Modedesigner Dimitrios Panagiotopoulos. Keine Rüschenblusen mehr in den Schaufenstern, stattdessen Etuikleider aus beige gefranstem Stoff.

 

Die Modestadt Meran?

Mut zu kreativen Ideen

http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/italien/tid-14146/meran-alpenromantik-war-gestern_aid_395853.html

Der Südtiroler Speck

Geschrieben von Susanne am 10. Juni 2009

speck.jpgDie geografische Lage von Südtirol im Zentrum Europas findet ihren Ausdruck im Speck: Nicht so stark geräuchert wie die Schinken im Norden und nicht so mild wir diejenigen im Süden. Das Ergebnis ist ein Produkt, das durch einzigartigen Geschmack besticht.

Der Südtiroler Speck ggA (geschützte geografische Angabe) ist ein leicht geräucherter Rohschinken, der mindestens 22 Wochen gereift ist. Aussergewöhnlich im Geschmack und unverkennbar im Aussehen, verdankt der Speck seine Einzigartigheit der traditionellen Herstellungsmethode. Diese wurde seit jeher vom Vater an den Sohn weitergegeben und ist seit 1996 von der Europäischen Union geschützt. Der Speck wird dabei nur leicht geräuchert, wobei der Rauch nicht wärmer als 20 Grad Celsius sein darf. Der Salzgehalt im Endprodukt darf fünf Prozent nicht übersteigen. Nur wenn alle Bestimmungen eingehalten wurden, wird schlussendlich in die Speckhamme die Marke “Südtiroler Speck ggA” eingebrannt und die Verpackung darf die Marke mit dem grünen Trägersteg tragen. Speck ist ein leicht geräucherter Rohschinken, dessen Rezept für die Gewürzkruste streng geheim ist.

Tolle Rezepte mit Südtiroler Speck finden Sie hier! Guten Appetit!

Das Peter Mitterhofer Schreibmaschinenmuseum in Partschins

Geschrieben von Susanne am 3. Juni 2009

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Die Sammlung umfasst mehr als 1300 Einzelstücke und zeigt die über 100 Jahre währende Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine, mit der reichen Fülle konstruktiver Ideen seit deren Erfindung im Jahre 1864. Sie erstreckt sich bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts, als mit dem Siegeszug des Computers das Zeitalter der mechanischen Schreibmaschine zu Ende ging. Das Tastenfeld allerdings (nach DIN 2137) hat der Computer mit seiner nunmehr altehrwürdigen Vorgängerin gemeinsam. Geöffnet von 17.03.-31.10.09, Öffnungszeiten unter www.schreibmaschinenmuseum.com oder tel. unter 0473/967581, Eintrittspreis Euro 5,00.  

Die Churburg in Schluderns im Vinschgau

Geschrieben von Susanne am 25. Mai 2009

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Seit nun fast 500 Jahren sind die Grafen von Trapp im Besitz der Churburg, deren Name das erste Mal in einer Urkunde, die Bischo Heinrich am 21. Februar 1259 in “Curberch” ausstellt, erwähnt. Der Name und die Lage der Burg am Eingang ins Matscher Tal, in dem die Vögte von Matsch ihre Stammburg hatten, machen es zur Gewißheit, dass die Churburg jene Burg war, die dem Bischof kurz vorher “frey unverhinderlich” zu erbauen gestattet worden war. Die Burg, welche über die die größte private Rüstungskammer Europas verfügt, ist von 20. März bis 31. Oktober von 10.00-12.00 und von 14.00-16.30 Uhr zu besichtigen, Montag Ruhetag, Eintrittspreis Euro 8,00. Auskunft Tel. 0473 615 241 oder www.churburg.com.


Nordic Walking/Trekking Woche mit Bernd Schäufle

Geschrieben von Susanne am 8. Mai 2009

p5010023.JPGNW_WocheBegeisterte Reaktionen der Hotelgäste gab es auf die 2. Ausgabe der LEKI Nordic Walking Woche vom 25.04.-03.05.2009 zusammen mit Bernd Schäufle, Geschäftsführer der ecfit Gesundheitsmanagement GmBH, erfolgreicher Referent und Buchautor, Mastertrainer, Chef der Nordic Walking Union und Experte im Nature Fitness Magazin.

Die Kombination von Vorträgen, Nordic Trekking Touren, Entspannung und kulinarischen Highlights garantierte den Gästen Abwechslung und tolle Urlaubstage!
Die Sonnenregion Vinschgau lud mal wieder zur Aktivität und zum Entspannen ein. Die Aktivwoche begann leider etwas regnerisch, im Laufe der Woche besserte sich das Wetter täglich und die Touren konnten bei schönstem Sonnenschein stattfinden. 
Alle Teilnehmer wurden vom Kooperationspartner LEKI mit dem Nordic Walking Spitzenmodell Pacer Vario ausgestattet. Natürlich erhielten jeder für die Woche einen Polar Pulscomputer zur Auswertung der Trainingseinheiten. So wurden die Touren zum Materialtest genutzt und wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Die Gäste erhielten ein Walk- und Wanderbuch mit den ausführlichen und detaillierten Tourenbeschreibungen. Die Touren wurden in 2 Leistungsstufen unterteilt, so dass jeder die passende Tour gemäß seiner körperlichen Fitness auswählen konnte.

Die nächste LEKI Nordic Walking/Trekking Aktivwoche mit Bernd Schäufle findet vom 01.11. bis 07.11.2009 statt.

Ötzi - Der Mann aus dem Eis

Geschrieben von Susanne am 27. April 2009

oetzi_rekonstr-2.jpgAlle kennen ihn unter dem Spitznamen Ötzi, abgeleitet vom Namen des Ötztales an der Grenze zwischen Österreich und Italien, wo die Gletschermumie 1991 entdeckt wurde. Wegen weniger Meter stehen die „Eigentumsrechte“ an diesem Fund dem italienischen Staat zu, aber die Forschungen an der Mumie vom Similaun, die von den Wissenschaftlern der Universität Innsbruck und vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz durchgeführt wurden, haben diesen Fund zu einem Forschungsobjekt von Weltrang gemacht. Der im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen ausgestellte Mann aus dem Eis (Ötzi) gehört mittlerweile zu den bekanntesten und bedeutendsten Mumien der Welt. Das Besondere und Einmalige an diesem Fund besteht darin, dass ein Mann – mitten aus dem Leben gerissen – in vollständiger Kleidung und Ausrüstung erhalten blieb. Geöffnet ganzjährig, außer am Montag, jeweils von 10.00 – 18.00 Uhr, Eintrittspreis Euro 9,00, Informationen unter 0471/320100, www.iceman.it. Sonderausstellung vom 10.03. – 25.10.2009: Mumien – Der Traum vom ewigen Leben. 

Der blaue Schurz

Geschrieben von Susanne am 23. April 2009

blaue-schurze.JPGFixer Bestandteil der Arbeitsgarderobe in Südtirol…Den Besuchern Südtirols fällt sofort auf, dass die Bauern und Handwerker an Wochentagen eine blaue Schürze tragen.
Es scheint, dass sie sie nicht entbehren können, ohne das weiße oder karierte Hemd und darüber bis zu den Knien die Schürze, fühlen sie sich nur halb angezogen. Die blaue Schürze ist zum Abzeichen der männlichen Südtiroler Arbeitswelt geworden, und die gefällige Farbe erhellt den vielleicht grauen Alltag. Die Schürze ist sehr praktisch und findet mancherlei Verwendung. Oft ist sie mit gestickten Blumen oder einem humorvollen Spruch verziert wie etwa lustig und ledig, im Wein liegt die Wahrheit oder Bauer mit Herz…
Ob Nutzen oder einfach Gewohnheit: Der blaue Schurz passt in Südtirol wie das Amen nach dem Gebet!
Im Gegensatz zu anderen Schürzen besteht die Burggräfler Männerschürze, das “Firtig” aus zwei Stücken, einem “Brüstl” (Brustlatz) mit rundem Halsauschnitt und dem rechteckigen Unterteil mit drei kleinen Falten. Diese Schürze diente früher nur dem Schutz der Kleidung. Sie wird heute auch von der bäuerlichen Bevölkerung nur mehr selten getragen. Die Wirte und Bauern trugen früher an Sonn- und Feiertagen weiße Schürzen. Sie sind die Tracht der Männer zwischen fünf und fünfundsiebzig. Die Schürze heißt im Dialekt “Fürtig” oder “Firtig”, was soviel wie Vortuch bedeutet.
Die Schürzen gehören längst den Weinbauern nicht mehr allein. Sie werden auch von Leuten getragen, die sich bei der Arbeit die Hände nicht schmutzig machen.

Wussten Sie, dass ein aufgedrehter, blauer Schurz „Feierabend“ bedeutet?Nach getaner Arbeit wird die rechte Ecke vom Schurz zum Rücken gezogen und dort in die Schurzbänder eingedreht, während die linke Ecke vorne nach unten schaut.

Das Kloster Marienberg

Geschrieben von Susanne am 14. April 2009

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Geschichte

Die Benediktinerabtei Marienberg ist eine Stiftung der Edlen von Tarasp aus dem 12. Jahrhundert. Am Ende des 16. Jahrhunderts stand das Kloster vor der Auflösung, die aber vom Papst und der tirolischen Landes-regierung aus polit-ischen und religiösen Gründen verhindert wurde. Eine große Wende und neue Blüte setzte mit Abt Matthias Lang aus Weingarten (D) am Anfang des 17. Jahrhunderts ein. Die Zahl der Mönche vermehrte sich zusehends, und im Jahre 1724 konnte die Abtei in Meran ein humanistisches Gymnasium gründen, dem bald darauf ein Knabenkonvikt angeschlossen wurde. 1807 wurde das Kloster durch die Bayerische Regierung aufgehoben, die Mönche vertrieben und Kloster, Kirche, Archiv und Bibliothek wertvoller Bestände beraubt wurden. Auch das Meraner Gymnasium musste vorübergehend schließen. Doch 1816 wurde die Abtei auf Wunsch des Kaisers Franz I. wiederhergestellt und in Meran das Gymnasium weitergeführt. Das Gymnasium wurde im 19. Jahrhundert ein Bildungszentrum ersten Ranges, das 1928 durch politischen Druck seine Tore schließen musste. Von 1946 bis 1986 wurde in Marienberg ein fünfklassiges Privatgymnasium geführt.  Das Kloster war also über Jahrhunderte das geistige Zentrum des Oberen Vinschgau und hat Generationen von Studenten zu einem Studium verholfen. Im Bewusstsein der Bevölkerung nimmt das Kloster bis auf den heutigen Tag einen großen Stellenwert ein, war es doch für eine große Anzahl von Menschen religiöser, kultureller und wirtschaftlicher Bezugspunkt. Museum: Bei der Sanierung des ehemaligen Wirtschaftstraktes wurde der Bestand nur gesäubert, weitgehend im Originalzustand belassen und durch eine zweite zeitgemäße Ebene ergänzt. Die alten Gemäuer selbst sind Zeugen der baulichen Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte. Im 2007 eröffneten Museum erhalten die Besucher Einblick in den Alltag hinter den Klostermauern. Einige Kunstwerke aus der Gründerzeit werden erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Objekte weisen auf wichtige Begebenheiten im Laufe der 900jährigen Geschichte hin. Die romanischen Fresken der Krypta von Marienberg sind im Film auf Großleinwand zu sehen.Öffnungszeiten Museum und Klosterladen:  Bis 4. April 2009: Montag bis Samstag 13.00-16.00 Uhr und von 6. Apr. bis 7. Nov. 2009: Montag bis Samstag 10.00-17.00 Uhr, außer an kirchlichen Feiertagen. Preis Euro 5,00/Person, Tel. +39 0473 843980 oder www.marienberg.it. 

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Geschrieben von Susanne am 30. März 2009

trautt.jpgAm 1. April ist es wieder so weit, die Gärten von Schloss Trauttmansdorff öffnen zum 8. Mal ihre Tore!

Das milde Klima und der südländische Pflanzenreichtum können mitunter Wunder wirken, das wussten auch die Ärzte in Meran um die Mitte des 19. Jahrhunderts.
Bereits damals brachten sie Erholung suchende Kurgäste aus ganz Europa nach Meran und betreuten diese. Prominentester Gast war Kaiserin Sisi von Österreich, die ihr Winterdomizil in Schloss Trauttmansdorff bezog. Heute erstreckt sich rund um diesen historischen Ort der botanische Garten, am östlichen Stadtrand Merans gelegen und von einem Flaumeichenwald begrenzt, dehnt er sich über zwölf Hektar aus.

Schon vor über 150 Jahren wurden die ersten exotischen Gewächse nach Meran gebracht und in den weitläufigen Anlagen der Kurstadt mal hier mal da angepflanzt. In den Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind die Pflanzen nach ihrer Herkunft geordnet: Es werden Vegetation, Klima und Standort berücksichtigt. So stehen beispielsweise Naturlandschaften wie der japanische Auwald neben den Kulturlandschaften wie den Reisterrassen und Teeplantagen. Die klimatischen Bedingungen sind in Meran besonders günstig; es ist das wintermildeste Gebiet des deutschen Sprachraums, darum kann hier vieles verwirklicht werden, was nördlich der Alpen natürlich unmöglich wäre. Im April stehen bereits Pfingstrosen, Rhododendren und Tulpen in voller Blüte, abwechselnd je nach Jahreszeit und Monat wechselt auch das Bild des Gartens, daher wird jeder Besuch zu verschiedenen Zeiten auch mit anderen Blütenbildern belohnt.

Auszeichnungen: Italiens schönster Garten 2005 und Europas Garten Nr. 6 2006

Alle Informationen zu den Blütenhöhepunkten und weitere Informationen rund um die Gärten von Schloss Trauttmansdorff finden Sie hier!
  

Prokulus Kirche in Naturns

Geschrieben von Susanne am 26. März 2009

3273705f95ba33981.jpgEines der berühmtesten Denkmäler in Südtirol ist das St. Prokulus Kirchlein am Ortsrand von Naturns: Erbaut im 7. Jahrhundert in Gedenken an den heiligen Prokulus – Bischof von Verona und später als Viehpatron und Wasserheiliger verehrt – zählen die Fresken aus dieser Zeit zu den bedeutendsten Kunstschätzen in Mitteleuropa. Sehenswert sind auch die gotischen Fresken aus dem 14. Jahrhundert, die die Schöpfungsgeschichte darstellen. St. Prokulus auf der Schaukel an der Südwand der Prokulus Kirche – eine symbolische Darstellung seiner Flucht über die Stadtmauern Veronas.   Prokulus Museum:  Der völlig unterirdisch angelegte Museumsparcours macht 1.500 Jahre Geschichte der Menschen dieser Region lebendig. Vier Raum-Zeit Stationen führen in die Epochen Spätantike, Frühmittelalter, Gotik und Pestzeit ein. Die Videoprojektionen, welche die vier Epochen anschaulich und verständlich darstellen, wurden mit Laiendarstellern aus der Gemeinde Naturns und der näheren Umgebung realisiert, die sich bereit erklärt haben an dem spannenden Projekt mitzuwirken. Gräber des Seuchenfriedhofes berichten zudem vom Schrecken der Pest. Im Museum sind weiters die abgenommenen Fresken der Kirche zu sehen. Geöffnet von 31.03. (Museum ab 07.04) bis 07.11 von 09.30-12.00 und 14.30 bis 17.30 Uhr. Montag Ruhetag. Informationen unter 0473 673139, www.prokulus.org.

Dolce Vita Mitarbeiter Ausflug nach Meran 2000

Geschrieben von Susanne am 26. Februar 2009

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Am Dienstag, 17. Februar, war es wieder so weit! Der jährlich Ausflug der Dolce Vita Mitarbeiter führte heuer ins Skigebiet Meran 2000. Dieses Jahr aber nicht, um die Pisten auf Skiern unsicher zu machen, sondern gegen späten Abend ging es auf schnellen Kufen talwärts!

Gegen 16.00 Uhr, nach einer ersten gemeinsamen Einkehr, erreichten wir die Waidmann Alm, wo wir uns vom Fußmarsch durch leichten Nebel erholen konnten. Die Winterolympiade im Freien konnten wir aufgrund der Witterung leider nicht austragen, dafür verflog die Zeit bis zum gemeinsam Abendessen bei unterhaltsamen Kartenspielen jeder Art! Der Dolce Vita Wanderpokal, welcher für den Gewinner der Olympiade gedacht war, ging an das Hotel Jagdhof, von welchem die meisten Mitarbeiter anwesend waren. Gegen 21.00 ging es ausgerüstet mit Stirnlampe zur beleuchteten Rodelbahn und per Rodel Richtung Ausgangspunkt. Bevor wir wieder von den Taxis abgeholt wurden, luden die Hotelchefs noch zu einem Absacker ins Residence Meran 2000. Der Dolce Vita Ausflug war auch dieses Mal wieder ein unterhaltsamer Ausflug mit gutgelaunten Mitarbeitern und tollen Chefs! 

  

Der Kirchturm im Reschensee

Geschrieben von Susanne am 10. Februar 2009

Wer über den Reschenpass gegen Süden reist, wird 5 km nach dem Reschenpass, in Graun im Vinschgau, verwundert auf einem Kirchturm mitten in einem See blicken.

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Der Reschensee ist ein künstlicher Stausee mit einer Länge von 6 km und einer Breite von 1 km. Das Wasserfassungsvermögen beträgt 120 Mio. m³ und erzeugt heute 250 Millionen kWh Strom im Jahr. Bis 1950 gab es am Reschenpass 3 Seen: Den Reschensee, den Mittersee und den Haidersee. Doch wie kam der Kirchturm in den See?

Im Jahre 1949/50 wurden die Dörfer Graun und Reschen im Oberen Vinschgau Opfer eines Stauprojektes. Der mitten aus dem Wasser ragende Kirchturm von Altgraun erinnert noch an vergangene Zeiten. Hier breitete sich einst eine blühende Landschaft aus, mit dem malerischen Dorf GGraun vor dem Stauprojektraun, welches ein stattliches Dorf war, erfüllt vom Durchzugsverkehr zwischen Bozen und Landeck, mit breitgiebeligen Gasthäusern, so der “Adler (Warger) und die “Traube (Reinhartl) als Haltestelle für die Post. Fresken, Erker und Stiegenaufgänge schmückten die Häuser, Blumen zierten die Fenster. 163 Häuser in Graun und in Reschen und 523 ha fruchtbarer Kulturboden fielen den Fluten zum Opfer. Der romanische Turm aus dem 14. Jhr. wurde aus Gründen des Denkmalschutzes stehen gelassen, alle anderen Gebäude wurden vor der Überflutung gesprengt. Über die Hälfte der 650 Bewohner von Graun waren gezwungen in die Fremde zu ziehen.

Skivergnügen im Vinschgau

Geschrieben von Susanne am 20. Januar 2009

productimagegetmagick2.jpgSulden liegt mit 1900 m sehr hoch und garantiert so jährlich traumhafte Schneeverhältnisse. Den Wintersportlern stehen insgesamt 40 km Pisten zur Verfügung.  Auf den Pisten der Seilbahn ist nur und alle Skifahrer vom Anfänger bis zum Tiefschneefreak finden dort ideale Bedingungen. Die Anfänger finden an der Talstation und am Sonnenhang zwei Übungslifte für ihre ersten Schritte im Schnee.  40 km Pisten eingerahmt von 14 Dreitausendern bewacht vom Riesen Ortler mit 3.905m. Für die Frühstarter wird Anfang lift1.jpgNovember geöffent, Sonnenskifahrer und wahre Genießer bleiben bis zum ersten Maiwochenende. An 300 Tagen im Jahr, strahlt die Sonne auf den mächtigen „König Ortler“, der 14 weitere Dreitausender regiert. Von seiner Erstbesteigung sind nun mehr als 200 Jahre vergangen, und immer wieder fasziniert er aufs Neue. Wer dem Pistentrubel entfliehen unddie Bergwelt mit anderen Augen sehen möchte, der erliegt  der Faszination des Tourengehens. Von der 337winterspecial.jpg6 Meter hohen Suldenspitze aus genießen ambitionierte Skitourengeher den Panoramablick auf Königsspitze, Zebru und Ortler im Osten, Cevedale im Südwesten, Weißkugel im Norden und die Berge der Brenta im Süden.Für die Nichtskifahrer wird die Verbindungspiste von der Kanzel zur Seilbahn in der Nacht zu einer Rodelbahn. Die 2 km lange Piste ist drei Mal die Woche von 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr beleuchtet. Da die Rodelbahn nur ein leichtes Gefälle aufweist kann die ganze Familie daran teilnehmen. Rodeln (Schlitten) können sie bei jedem Skiverleih ausleihen.

Watles: Schnee, Sonne und Winterspass für die ganze Familie! 

Zum Skifahren und Snowboarden lockt auch das feine, familienfreundliche Skigebiet Watles (1740 - 2500 m), mit seinen bestens präparierten Pisten für Anfänger und Profis. Dazu Skischule mit Carving- und Snowboardlehrer, neu ausgestatteter Skikindergarten “BUBO Kinderpark” und tolle Rodelbahn. Keine Staus, keine Warteschlangen, modernste Liftanlagen und ein beeindruckendes Panorama.  In neuen Nordischen Skizentrum Schlinig - Ausrichter der Junioren-Langlauf-WM 2008 - bringen Langlauflehrer die  neuesten technischen Entwicklungen bei.

Wintervergnügen am Schnalstaler Gletscher 

Schneesicherheit und Skispass pur auf über 35 km Pistenkilometers zwischen 2000-3260 Höhenmeter garantiert das Skigebiet im Schnalstal. -erlebnisreiche Aufstiege zu den vielen Dreitausendern mit kilometerlangen Skiabfahrten, herrliche Winterwanderungen und Schneeschuhtouren durch die idyllische Winterlandschaft für die Nichtskifahrer.

Für diejenigen die Action lieben: Der Gentlemen’s Park auf dem Schnalstaler Gletscher wurde 2006 auf der italienischen Wintersportmesse als schönster Snowpark Italiens ausgezeichnet, ist von Oktober bis Anfang Mai geöffnet. Ein idealer Treff für die internationale Rider- und Snowboardszene!

Zur Geschichte der Weihnachtskrippe

Geschrieben von Susanne am 23. Dezember 2008

Auch in Südtirol findet man den Brauch, zur Weihnachtszeit in Kirchen und Häusern Weihnachtskrippen aufzweihnachtskrippe.jpgustellen.

Die ersten bekannten schriftlichen Zeugen, die das Geschehen der Menschwerdung Christi beschrieben haben sind die Evangelisten Lukas und Matthäus. Bereits im 4. Jahrhundert finden sich in Rom (in den Katakomben) bildliche Darstellungen der Geburt Christi. Der genaue Ursprung der Krippe ist aber nicht sicher zu bestimmen, sondern ist das Produkt einer langen Entwicklung. Urkundlich belegt ist, dass schon in altchristlicher Zeit am Weihnachtstag in den Kirchen religiöse Schaustellungen zu sehen gewesen sind. Oftmals wird auch der Hl. Franziskus von Assisi als “Vater der Krippe” angesehen, da er im Jahre 1223 um Weihnachten in einem Walde die erste Weihnachtskrippe in der uns bekannten Form baute.

Eine der ältesten Weihnachtskrippen steht in der Sixtinischen Kapelle der Kirche von S. Maria Maggiore in Rom. Sie wurde 1289 von Arnolfo di Cambio aus Alabaster gefertigt und 1291 dieser Kirche gestiftet. Die Krippe hat die Form eines kleinen Hauses, in dem die Anbetung der Könige dargestellt wird.

Auch die gotischen Schnitzaltäre mit Darstellungen der Geburt Christi werden als Vorläufer der Krippe angeführt. Die weihnachtlichen Szenen konnten jedoch nicht vom Altar entfernt werden. Ein solcher Altar mit einer Dreikönigsgruppe aus gefassten Holzfiguren steht z.B. in der Kirche von St. Wolfgang im Salzkammergut in Österreich. Diesen Altar hat der Südtiroler (Brunecker) Künstler Michael Pacher im Jahre 1480 geschaffen. Die große Blütezeit der Krippen war das Zeitalter des Barock. Erste sichere Nachrichten von Kirchenkrippen stammen aus Süddeutschland, wo nach der unruhigen Zeit der Reformation zuerst die Jesuiten den großen Wert der Krippe als Andachtsgegenstand und als Mittel der religiösen Unterweisung erkannten.

Zu Hochburgen des Krippenbaus in Europa entwickelten sich Italien, Spanien, Portugal und Südfrankreich, im Osten Europas die Länder Polen, die Tschechei und Slowakei, in Mitteleuropa vor allem Österreich und der Süden Deutschlands.

Eine weitere Blütezeit erlebte die Krippenkunst im 18. Jh. Sowohl in den Schloss- und Kirchenkrippen, als auch in den Krippen des einfachen Volkes begann man, die Weihnachtsgeschichte auszuweiten und sie mit unzähligen Stationen und Episoden zu ergänzen. Die berühmteste dieser “Ganzjahres-Krippen” (auch Passions- oder Fastenkrippen genannt) mit etwa 4000 Figuren können wir im Krippenmuseum von Brixen bewundern. Sie wurde von Augustin Propst und dessen Halbbruder Joseph aus Sterzing geschaffen.

Ende des 18. Jh. kam die Zeit der Aufklärung und die damit verbundene Säkularisation. Mancherorts kam es zu einem Verbot der Krippen, besonders in Bayern mussten alle Krippen aus den Kirchen entfernt werden. Doch das führte dazu, dass sie verstärkt Einzug in die Bürger- und Bauernhäuser fanden. Besonders in der bäuerlichen Bevölkerung wuchs das Interesse an der Krippenkunst und man schnitzte, auch in Tirol, die Figuren selbst. Bis in die Mitte des 19. Jh. bevorzugte man in Krippendarstellungen die heimische Gebirgslandschaft; ab der zweiten Hälfte des 19. Jh. kam die orientalische Krippe immer mehr zur Geltung. Um die Jahrhundertwende ließ das Interesse an den Krippen stark nach. Doch es gab Sammler, die verhinderten, dass viele Darstellungen unwiederbringlich verlorengingen. So sammelte z.B. der Münchner Kommerzienrat Max Schmederer Krippen aus aller Welt und hinterließ seiner Nachwelt eine der größten Krippensammlungen der Welt, die heute im Nationalmuseum von München zu bewundern ist.