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Monatsarchiv für August 2007

 
 

Road free!

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 31. August 2007

Top - die Wette gilt!Wir lieben die Herausforderung!Die Stilfserjoch Straße gilt als Pionierleistung des Gebirgstraßenbaus. Nach nur fünfjähriger Bauzeit, von 1820 bis 1825, hat Ingenieur Carlo Donegani, zur Zeit des Wiener Kongresses, Spondinig und Worms (Bormio) für die Postpferdekutsche erschlossen. Die Straße ist insgesamt 49,2435 km lang. 48 Kehren führen von Spondinig bis zur Passhöhe (2763 m), weitere 34 von dort nach Bormio. Die Straße verbindet heute drei Nachbartäler der Zentralalpen: den Vinschgau, das Münstertal und das Veltlin und die Länder Südtirol, Graubünden und die Lombardei in zwei Staaten. 
Am 1. September 2007 wird die Stilfserjoch-Straße wieder für den motorisierten Verkehr gesperrt und somit sind alle Radfahrer und Liebhaber alpiner Traumstraßen eingeladen die landschaftlichen und klimatischen Höhenstufen des Nationalparks zu durchradeln.

Die Straße hat eine bewegte Geschichte erlebt: nach der Pferdekutsche das Jahrhundert der Auto- und Motorradfahrer. Sie gilt auch als beliebtes Ziel für Radfahrer. Allen begeisterten Anhängern des Radsports ist die Stilfserjoch-Straße als Königsetappe des Giro d`Italia bekannt.

Wer an der Stilfserjoch-Wette unseres Dolce Vita Hotel Lindenhof teilnehmen und einen Wellnessgutschein oder gar 1 Woche Dolce Vita Ferien gewinnen möchte, hier nähere Infos dazu!
Also nichts wie rauf auf den Drahtesel und los gehts!

Dolcefarniente

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 30. August 2007

Ausruhen und abschalten

Als Mitarbeiterin der Dolce Vita Hotels ist es schon schwer, für sich selbst das passende Urlaubsquartier zu finden. Ist man doch ständig auf der Suche nach etwas, was den Dolce Vita Hotel-Standards ähnelt – diesen Komfort, diesen Service, diese Angebote und bezaubernde Hotels in idyllischer Naturlandschaft … – Diese Kombination gibts nur selten, dafür aber gleich 5x in Südtirol! Und noch was: wer mal in einem Dolce Vita Hotel urlaubt, kann die anderen 4 gleich mittesten. Die Hotels liegen in 2 Ortschaften, nur 10 Autominuten voneinander entfernt … mit einer der Dolce Vita Vespas kommt man schnell von A nach B.
Da ist die Arbeit selbst schon fast wie Urlaub!Mobil mit den Dolce Vita VespasSERVICE wird groß geschrieben

Entspannung und Genuss pur. Gerne kümmern wir uns um Sie!

Sprungbrett für Pianisten

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 29. August 2007

Internationaler KlavierwettbewerbNoch bis zum 31.08.2007 findet das Finale der 56. Ausgabe des Internationalen Klavier-Wettbewerbs Ferruccio Busoni in Bozen statt.
Der Gewinn dieses Wettbewerbs ist eine der bedeutendsten Auszeichnungen, die ein Pianist erhalten kann und hat dadurch schon vielen Künstlern den Durchbruch zu einer internationalen Karriere verholfen.

Bereits im Sommer 2006 haben die Vorausscheidungen zu diesem Bewerb stattgefunden, bei denen aus 120 Kandidaten aus der ganzen Welt 24 Finalisten ermittelt wurden. 10 Männer und 14 Frauen wurden zugelassen, welche zwischen 1978 und 1986 geboren sind. Zu diesen 24 Finalisten, die im Rahmen der Vorausscheidungen des vergangenen Jahres ausgewählt wurden, kommen, wie es das Reglement des Wettbewerbes erlaubt, zwei weitere Kandidaten hinzu, die als Preisträger bei anderen Wettbewerben der Fédération Mondiale des Concours Internationaux de Musique Cinque hervorgegangen sind. Als KlavierfestivalHerkunftsländer der Kandidaten finden sich die Ukraine (fünf Kandidaten), Russland (vier Kandidaten), Korea (vier Kandidaten), Italien (drei Kandidaten) Japan (zwei Kandidaten), Frankreich, Kroatien, Georgien, Deutschland und China (je ein Kandidat).
Jeder Kandidat präsentiert sich mit einem frei gewählten Programm. Verpflichtend ist nur ein Werk von Busoni. Die Jury möchte den Teilnehmern so die Möglichkeit bieten,
sich nicht nur durch die Aufführung, sondern auch durch die Auswahl des Musikprogramms zu beweisen. Für die Prüfungen mit Orchester steht ein Mozart-Konzert, begleitet von der Streicherakademie Bozen, auf dem Programm. Die drei Finalisten werden zusammen mit dem Haydn-Orchester das Auftragswerk „Sotto voce 2, Capriccio für Klavier und kleines Orchester“ (2007) von Wolfgang Rihm in Italien erstaufführen.

Bewerb der SuperlativeFerruccio Busoni, nach dem der Internationale Klavierwettbewerb benannt ist, war der Sohn eines italienischen Klarinettenvirtuosen und einer deutschen Pianistin, wuchs zweisprachig auf und gab mit 10 Jahren sein Debüt als Pianist, Komponist und Improvisator in Wien. 1881 trat er im Alter von 15 Jahren der Accademia Filarmonica in Bologna bei. Ab 1886 unterrichtete er in Leipzig, ab 1888 war er Klavierlehrer am Konservatorium in Helsinki, danach in Moskau (1890-1891) und Boston (1891-1894). 1894 ließ er sich endgültig in Berlin nieder, während des ersten Weltkrieges lebte er im Exil in Zürich. Von 1920 bis zu seinem Tod unterrichtete er an der Berliner Akademie der Künste eine Meisterklasse in Komposition. Bis zu seinem Tode wohnte Busoni in Berlin-Schöneberg am Viktoria-Luise-Platz 11, wo eine Gedenktafel an ihn erinnert.
Sein Grab, welches Georg Kolbe (1877-1947) gestaltete, befindet sich auf dem Friedhof in der Stubenrauchstraße in Berlin-Friedenau. Er gab die gesamten Klavierwerke von beispielsweise Johann Sebastian Bach und Franz Liszt heraus; als Dirigent lag ihm zeitgenössische Musik am Herzen.

Der blaue Schurz

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 28. August 2007

Immer dabei - der blaue SchurzSeit jeher ist der blaue Schurz (Schürze) Bestandteil der Südtiroler Arbeitsgarderobe. “Ein Mann ohne Schurz ist nur halb angezogen”, besagt ein Sprichwort und der Schurz ist zum Teil heute noch allgegenwärtig und für gar manchen unverzichtbar.
Ursprünglich war der Schurz weiß, zunächst aus Leinen, gegen Ende des 19. Jh. wurde Baumwolle verwendet. Der lange weiße Schurz, mit dem sich die Bauern nach dem Sonntagsgottesdienst auf dem Dorfplatz oder auf den Märkten zeigten, war Ausdruck des Standesbewusstseins. Meist trug ihn nur der Bauer selbst, höchstens noch der Bauernknecht oder der Fütterer, nicht aber der kleine Knecht. Zwischen 1900 und 1950 wurde das “weiße Vortuch”, im Dialekt “Fürtig oder Fürchta” genannt, allmählich vom blauen Schurz abgelöst. Der Schurz diente in erster Linie als Schutz- und Arbeitskleidung, die in jeder Alltagssituation getragen wurde. Daneben erfüllte er noch andere praktische Aufgaben: als Sack, als Säkorb, als Schweiß- oder Handtuch und nicht zuletzt diente das Schurzoberteil (“Pafer” oder “Brüstl”) beim Gang zu den Ämtern und Behörden zum Verstauen von allerlei Papierkram. Oftmals diente der Schurz auch dazu, die Hose oben zu halten.

Ein Hirte auf der AlmErst viel später ist der Schurz mit gestickten Blumen oder einem humorvollen Spruch verziert worden, wie etwa “Lustig und ledig”, “Im Wein liegt die Wahrheit”, oder “Bauer mit Herz” …
Ein aufgedrehter, blauer Schurz bedeutet “Feierabend”: nach getaner Arbeit wird die rechte Ecke vom Schurz zum Rücken gezogen und dort in die Schurzbänder eingedreht, während die linke Ecke vorne nach unten schaut. Diese Eigenheiten und auch die Art des Schurzbindens variiert in den einzelnen Tälern Südtirols.

“Wenn ihr die blaue Schürze seht, ahnt ihr sogleich wer vor euch steht:
Ein Südtiroler! Jederzeit trägt stolz er sie als Ehrenkleid,
Er trägt sie, wenn er wirkt und werkt; wenn er sich zu Tische sitzt, sich stärkt;
Des Festtags und bei Arbeitsruh, zeigt er die Schürze immerzu.
Die blaue Schürze ihn umweht, wenn er im Felde pflügt, eggt, sät,
beim Heuen, bei des Kornes Schnitt geht immer auch die Schürze mit.
Wenn er die Bäume fällt, zersägt, sein Fuhrwerk durch den Wald bewegt,
Zur Alm empor die Kühe treibt, die Schürze nie zuhause bleibt.
Wenn er in Schnee und Eis sich wagt, den Gemsbock sucht und ihn erjagt.
Das Edelweiß am Felsgrat pflückt, die blaue Schürze oft ihn schmückt.
Die Schürze leuchtet froh, sie blinkt! Beim Obst- und Weinbau blau sie winkt.
In ihr kredenzt der Wirt den Wein, schenkt rot, schenkt weiß dem Gast ihn ein.
Ob Handwerker, ob Arbeitsmann, er zieht die blaue Schürze an.
Mit ihr er sich zum Volk bekennt, das Südtirol sein eigen nennt.
Der Bub führt aus sie und der Greis, der um den Sinn der Schürze weiß.
Wer sie trägt, der hat nicht verloren, die Freiheit die mit ihm geboren -
die blaue Schürze heißet auch: Festhalten an der Väter Brauch.
An Mutterlaut und Heimatland, in die der Herrgott ihn gesandt.
Die Schürze bleibt ihm Wappenzier, sein eig’ner Adel bürgt dafür.
Stolz zeigt er sie, ob reich, ob arm, für Südtirol in Freud und Harm.”
(P.P. Rütting)

Eine runde Sache

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 27. August 2007

Knödel – das wohl typischste und traditionellste aller Südtiroler Gerichte! Die kuriose Geschichte zur Entstehung des Knödels (wer hat’s erfunden?) finden Sie gleich hier!

Im Topf da schwimmen sieUnd hier kommt das klassische Rezept für Speckknödel:
300 g altbackenes Weißbrot
100 g geräucherter Speck
½ kleingehackte Zwiebel
1 Eßlöffel Butter
2 Eier
1/4 lt. Milch
2 Eßlöffel Mehl
2 Eßlöffel feingehackte Petersilie
Salz

Das Brot in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Speck sehr klein schneiden und zum Brot geben. Zwiebel in Butter anrösten. Die Eier mit einem Teil der Milch verquirlen, Salz und Petersilie untermischen und über das Brot gießen. Eine halbe Stunde ziehen lassen. Mehl, Salz, Zwiebeln und falls nötig – noch Milch zugeben. Mit nassen Händen Knödel formen und in siedendem Salzwasser ca. 15 Minuten garziehen lassen. Schmecken in guter Fleischsuppe oder ganz einfach mit Salat.

Und das gibts heute in den Dolce Vita Hotels
- klicken Sie sich gleich rein!

Hier noch ein Südtiroler-Witz zum Schmunzeln:
Kräuter und SalatDer Jakob besucht seinen Freund zu Hause und sieht, daß er eine Unmenge Knödelbrot aufgeschnitten hat. “Ja, was machst denn du mit dem ganzen Knödelbrot?”, fragt er. “Meine Frau ist im Krankenhaus. Und weil ich das erste Mal Knödel koch’, habe ich im Kochbuch nachgeschaut. Da steht geschrieben: Schneiden Sie 2 Tage altes Knödelbrot auf. Und jetzt schneid’ ich halt schon 2 Tage..!”

Südtiroler Burgen und Ritterfestspiele

Geschrieben von Georg Pirhofer, Hotel Paradies am 23. August 2007

Die Schludernser Ritterspiele vom 24. – 26. August 2007

Erleben Sie Südtiroler Brauchtum und Kultur verbunden mit einem schönen Wellness Urlaub.

Zum zweiten Mal finden im Vinschgau- Schluderns die Südtiroler Ritterspiele statt.

Über 1500 Darsteller und Mitwirkende zeigen ein historisches, interessantes Fest von immenser Größe. Auf einem riesigen Festgelände umrahmt von der prächtigsten Naturkulisse die man sich vorstellen kann, dem Ortlermassiv, Burgen und Klöstern präsentiert sich die Geschichte der wohl schönsten Region Südtirols in Form einer Zeitreise mit Ritterturnieren des deutschen und italienischen Hochadels.

 Südtirol Ritterfestspiele

Es werden Nachtkonzerte, Umzüge und zahlreiche Shows aus mittelalterlicher Zeit dargestellt. Kinder bekommen erhalten besondere Aufmerksamkeit und Sie werden sicherlich begeistert sein. Familien und Kinder werden liebevoll mit einem tollen Kinderprogramm umsorgt.
Erleben Sie Historie der besonderen Art auch im Dolce Vita Hotel Paradies. Unser Chefkoch Jonas Prünster hat passend zu den Festspielen für alle Familien und Gäste des Hotels traditionelle, bodenständige Gerichte verfeinert mit mediterranem Flair vorbereitet. Kommen Sie ins Erlebnisparadies!

China, Shaolin und Dolce Vita

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am

Shaolin Kloster HenanShaolin
Wie denn? Sie fragen sich, wie das zusammenpasst? Bereits zum 2. Mal werden in der ersten Novemberwoche 2 original Shaolin-Meister aus China in den Dolce Vita Hotels zu Gast sein und für TaiJi, Qi Gong, KungFu, Meditationen und Massagen zur Verfügung stehen! Um aber mal live vor Ort dabei zu sein, haben sich 2 der 5 Dolce Vita Hotelfamilien entschlossen, einen Lokalaugenschein in China vorzunehmen und jenes Shaolin-Kloster zu besuchen, aus welchem “unsere” Meister kommen. Zurückgekehrt sind sie mit eindrucksvollen Bildern und Erlebnissen über Land und Leute, deren Kultur, Brauchtum und Gewohnheiten.  Chinesische FußmassageIm Land des Buddhismus

Brennend’ Liab

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 21. August 2007

HeimatWarum findet man in Südtirol überall und vorwiegend die rote Geranie/Pelargonium an den Balkonkästen? Sie wird zudem meist nicht als Geranie bezeichnet, sondern als “Brennend’ Liab” (Brennende Lieb). Und wie kommt es, dass der Großteil der “Südtiroler Italiener” deutsch spricht? Hier einige Antworten:

Die Geschichte Südtirols beginnt mit den Verträgen von Saint-Germain im Jahre 1919, in denen diese Region von den Siegermächten des 1. Weltkrieges dem Königreich Italien zugesprochen und damit zur nördlichsten Provinz Italiens wurde. Zuvor war die Region mit dem Tiroler Land (im heutigen Österreich) verbunden und Teil der Habsburger Kaisermonarchie Österreich-Ungarn.
Geschichte SüdtirolAm 21. Oktober 1939 schlossen Hitler und Mussolini ein Abkommen zur Umsiedlung der deutschen und der ladinischen Minderheit in Südtirol. Den etwa 250.000 deutschsprachigen Südtirolern und Ladinern (80% der Wohnbevölkerung) wurde die Option für Deutschland nahe gelegt. Wer in Italien verbleiben wollte, musste die Italienisierung mit Aufgabe von Kultur und Muttersprache in Kauf nehmen.
Die schwierige Wahl zwischen unfreiwilliger Auswanderung und „Dableiben“ wurde Gegenstand heftiger Diskussionen in den Gemeinden und quer durch viele Familien. Die ersten Familien verließen schon 1939 ihre Heimat und bis 1943 waren etwa 75.000 Südtiroler ausgewandert, vorwiegend mit geringem oder keinem Besitz. Nach Mussolinis Sturz erfolgte im September 1943 die deutsche Besetzung Südtirols und Norditaliens, was die Auswanderung beendete.
Nach 1945 kehrte ein Großteil der Reichs-Optanten wieder in ihre Heimat zurück. Da das Gebiet Südtirol auch nach dem 2. Weltkrieg beim italienischen Staat blieb, erhielten jene Optanten, die im Land geblieben waren, nach dem Gruber-De Gasperi-Abkommen wieder die italienische Staatsbürgerschaft.

Die Brennend Liab, welche bis heute viele Höfe und Häuser in Südtirol im Sommer schmückt, wurde ebenfalls zu Propagandazwecken verwendet. In Gedichtform sollte mit diesem Wahrzeichen der Bauern für die jeweilige Seite geworben werden.

Version der Dableiber:
Am Erker blühet wie immer
Die leuchtende “Brennende Lieb”
Die Treue zur Heimat war stärker,
Wie jauchzen wir, dass sie uns blieb.
O blühe und leuchte Du Blume -
Ein Zeichen der Treue Du bist!
Und künde, dass Glaube und Heimat
Das Höchste für uns ist.

Version der Optanten:
So reißet vom sonnigen Erker
Die letzte brennende Lieb;
Die Treue zu Deutschland war stärker,
Das heiligste, was uns blieb.
Wir nehmen sie mit im Herzen,
Für andere dereinst Symbol;
Sie stille des Heimweh Schmerzen:
Leb wohl, du mein Südtirol!
 
Geranien oder Brennende Liab

Der Ritter von Juval

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 20. August 2007

Schloss JuvalJa, so manch schaurige Geschichten finden sich in Sagen- und Märchenbüchern. So gibts auch über Reinhold Messners Schloß Juval eine unheimliche Begebenheit zu berichten. Und so steht geschrieben: ”In der Umgebung von Schloss Juval breiten sich einige Bauernhöfe aus, die einst zur Burg gehörten. Auf einem der Höfe, vermutlich auf Unterortl, ging es lange Zeit recht unheimlich zu. Ein schwarzer Ritter erschreckte manchmal zur Nachtzeit die Bewohner. So geschah es einmal, daß der Bauer vom Kastelbeller Markt noch nicht heimgekehrt war, und die Bäuerin mit den drei Kindern zu später Stunde noch am Ofen saß und auf den Mann wartete.
Mystik purDa trat plötzlich ein schöner, schwarzgekleideter Ritter mit drei Flaschen in der Hand lautlos in die Stube, nahm stillschweigend einen Becher, der auf dem Tisch stand und füllte ihn mit Wein. Diesen bot er der Frau an. Erschrocken und mißtrauisch lehnte sie ab. Da reichte er den Wein den Kindern, denen der köstliche Trank mit jedem Schluck besser schmeckte. Während die Mutter hilfesuchend und ratlos daneben saß, tranken sie bis alle drei Flaschen geleert waren. Beim letzten Tropfen verwandelte sich der Ritter in eine schneeweiße Gestalt. Eingehüllt in einem hellen Lichterschein verschwand er, nachdem er sich für die Erlösung bedankt hatte.”
Mittlerweile ist Unterortl ein bekanntes Weingut, welches durch exzellente Weine auf sich aufmerksam macht. Diese Weine finden Sie auch auf den Weinkarten aller 5 Dolce Vita Hotels! Den schönen schwarzen Ritter sieht man heute nur noch, wenn man zu viel von dem leckeren Wein getrunken hat … – wahr oder nicht – … weiß mans?Mystisches Juval

Brot mit Geschichte – das Vinschger Paarl

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 17. August 2007

Brotrahmen in alter StubeDie Geschichte des Brotes im Alpenraum beginnt mit Brotfunden aus dem 4. Jahrtausend in der Schweiz. Aus Südtirol gibt es Belege für Spelzgerste und Einkorn bereits aus dem Neolithikum. Die Römer bauten in Südtirol Weizen, Gerste, Roggen und Hirse an, wobei sich vor allem Roggen als widerstandsfähiges Korn durchsetzte. Bedingt durch das raue, aber relativ trockene Klima und durch die Abgeschiedenheit der bäuerlichen Hochsiedlungen, entwickelte sich in Südtirol schon im angehenden Mittelalter eine eigene Art der Vorratswirtschaft. Eine der gängigsten Brotsorten im Mittelalter war das „Vinschger Paarl“.
Kloster Marienberg im VinschgauDas “Ur-Paarl nach Kloster Art” ist die ursprüngliche und älteste Variante des “Vinschger Paarls”, des typischen schmackhaften Brotes aus dem Vinschgau aus dunklem Roggenmehl. In der traditionellen Form werden – wie der Name bereits andeutet zwei rund geformte flache Laibe zu einem “Paar” vereint.
Das Originalrezept gehört den Benediktinermönchen des Klosters Marienberg (oberhalb von Burgeis), und die Bäcker, die sich an ihre Anweisungen halten, stellen das Ur-Paarl mit natürlicher Hefegärung aus Roggenmehl her.

Genuss in den Dolce Vita HotelsAuch heute noch findet man an verschiedenen Bergbauernhöfen den typischen Brotbackofen neben dem Bauernhaus. Vielfach wird dort noch 2-3mal jährlich eine große Menge an Vinschger Paarlen gebacken, die dann in der Vorratskammer aufbewahrt werden. Zum Trocknen wurden die Paarlen in den Brotrahmen geschichtet, geschnitten wurden die harten Paarlen dann in der Gramml (ugs. Gromml).

Das Vinschger Paarl darf bei einer zünftigen Marende nicht fehlen, aber auch in getrocknetem Zustand ist es Basis herrlich schmackhafter Gerichte, wie z. B. für die Vinschgauer Brotsuppe.

Geschichtlichen Überlieferungen zufolge wurden früher nach Beerdigungen beim “Leichenschmaus” nur halbe Paarlen gereicht.

Wöchentlich eine Laurentiusnacht für Verliebte

Geschrieben von Klaus Ladurner, Hotel Preidlhof am 15. August 2007

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Die Nächte um den 10. August sind bei Verliebten wegen der glühenden Sternschnuppen beliebt.  Um dieses einmalige Erlebnis von Kuschlen in einer lauen Sommernacht nicht auf ein Mal pro Jahr zu beschränken,   organisieren wir 1 x wöchentlich einen “Romantik Wellnessabend”:  Die gesamte Poolanlage im Freien ist bis 23.00 Uhr in Betrieb und romantisch mit Kerzen und Fackeln beleuchtet:  Kuscheln zu zweit im 34 Grad warmen Whirlpool unterm Sternenhimmel, im blau beleuchteten 31 Grad warmen Panoramapool, die dunklen Schatten der Gebirgsketten beobachten  und das mystische Farbenspiel der Kristallgrotte zu zweit genießen. Eine etwas andere Art Wellness zu erleben …. (mehr)
romantik2.jpgRomantik Wellness

The King of Rock ‘n’ Roll – Elvis

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 14. August 2007

ErinnerungJa, er lebt! Er lebt so lange, wie sich die Erde dreht! Einige seiner unverkennbaren Songs werden auch bei Music Around in den Dolce Vita Hotels manches Mal gespielt. Zu seinem 30. Todestag am 16.08. werden wieder zahlreiche Gegenstände von Elvis Aaron Presley in aller Welt gezeigt. Mitunter mischt dabei auch ein Südtiroler mit! Franz Heel ist Leiter der Museums-Tournee. Mit rund 80 originalen Gegenständen aus dem Besitz von Elvis tourt er zur Zeit durch ganz Europa und hat das Prunkstück der Sammlung: den cremefarbenen Cadillac “Fleetwood”, mit dem Elvis von 1974 bis  zu seinem Tod 1977 selbst gefahren ist.

Wie das Wetter am Himmelfahrtstag…

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 13. August 2007

Herrliche Temperaturen… so der ganze Herbst sein mag. Dies besagt eine alte Bauernregel. Den Prognosen zufolge dürfte somit auch der Herbst eine grandiose Jahreszeit werden. Das Hydrographische Amt in Bozen sagt Temperaturen bis 31 ° voraus.

Maria Himmelfahrt wird auch “Hochunserfrauentag” genannt und ist das älteste Marienfest der katholischen Kirche. An diesem Tag werden Kräutersträuße geweiht, da der Legende nach bei der Öffnung des Mariengrabes Blumen anstatt ihres Leichnams gefunden wurden. Zu einem großen “Frauenbuschn” gehören 72 Pflanzen, zu einem kleinen mindestens 7. Himmelbrand (Königskerze), Frauenschuh, Wegwart, Brennende Liebe, Rauten, Johanniskraut, Wohlgemut, Edelweiß, Minze, Kamille, Saturei, Donnerkugeln (Stechapfel), Tausendguldenkraut, Wermut, Karbendl, Sinngrün um nur einige zu nennen.Kräuter pflücken

Die gedörrten Weihkräuter sammelt die Bäuerin in einer Schachtel, wo auch die gesegneten Palmkätzchen aufbewahrt sind, und gibt sie in einen Kasten, um sie gleich bei der Hand zu haben, denn sie streut davon in die Herdflamme, so oft gefährliche Gewitter aufziehen als Schutz gegen Hagel und Blitz; wenn der Bauer räuchernd durchs Haus geht, mischt man davon darunter; bei Krankheiten von Mensch und Vieh wird die Schachtel hervorgeholt, für die Leute bereitet man einen Kräutertee, dem Vieh mischt man die Kräuter in das Futter. BlumenwieseBergkräuter und Wetter
 

Wie der Egghofer Much greahrt (geweint) hat

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 10. August 2007

bilddatei-jagdhof-062.jpgWia i hon einruck’n miaßn zum italienischen Militär, bin i zuerst zum Vottr (Vater) gongen. Der hot gsogt zu miar: “Much, daß uns koane Schond mochst in Italien druntn!” “Na, i moch enk koan Schond” hon i drauf gsogt – ob’r greahrt hon i nit. Nocher bin i zur Muattr gongen. “Gell Much, bleibst brav!” hot sie gsogt, die Augen voller Zacher (Tränen). “I bleib schun brav, Muattr” hon i gsogt – ob’r greahrt hon i nit. Zlöscht (zuletzt) isch mei Madl, die Greatl kemmen. Wia sie aufgheart hot zun Reahrn (Weinen), sogt sie zu mir: “Much, daß du miar nix onfongst mit die walschn Weiber druntn!” “Na, i fong sicher nix on” hon i gsogt. – Obr greahrt hon i nit.
Nochor bin i außi ba der Tür und schneidig oi ibern Egg. Do drahn i mi nou amol um. Steaht nit des kloane braune Stierl obn ban Hof und schreit zu miar oar: “Muh-u-ch!” Nocher hon i greahrt und sel nit wianig!

Der Egghof liegt auf 1.677 m in St. Martin am Kofel bei Latsch.
Leider ist diese Legende nicht ins “Rein-Deutsche” übersetzbar. Gerne erläutern wir Unklarheiten direkt vor Ort in den 5 Dolce Vita Hotels :-) .
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Wünsche werden wahr…

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 9. August 2007

bild-preidlhof.jpgWer hat nicht schon mal an so manchem lauen Sommerabend in die dunkle Sternennacht geblickt und auf eine Sternschnuppe gehofft?  Man sagt, die Wünsche an die man beim Fallen einer Sternschnuppe denkt, gehen in Erfüllung. Einer meiner ersten Wünsche war als Kind ein eigenes, neues Fahrrad - und ja – wenn auch erst einige Jahre später, war es da! Und seit diesem Erfolg läßt mich diese Zeit, wie auch wohl andere Menschen zur intensivsten Sternschnuppenzeit, wieder in den nächtlichen Himmel blicken!  Also: Legen Sie sich einen Wunsch zurecht!
Tipp: Ferien in den Dolce Vita Hotels - daran müssen Sie dann aber auch fest denken!

Die Perseiden sind ein jährlich um den 10./12. August wiederkehrender Meteorstrom. Die Perseiden bestehen aus den Auflösungsprodukten des Kometen 109P/Swift-Tuttle, dessen Bahn die der Erde immer um den 12. August kreuzt. Der gesamte Aktivitätszeitraum der Perseiden erstreckt sich vom 17. Juli bis zum 24. August. Die Zahl der Meteore wird immer dann größer, wenn die Erde auf ihrer Umlaufbahn der früheren Bahn des Kometen besonders nahe kommt.

Im Volksmund spricht man von den “Laurentius-Tränen” , da sie stets um den Ehrentag des Laurentius von Rom erscheinen. Dieser soll am 10. August 258 auf kaiserlichen Befehl den Tod auf dem Feuerrost erlitten haben. Der heilige Laurentius ist der Schutzpatron der Armen, der Bäcker und der Köche. In ländlichen Gegenden wurde früher an diesem Tag nicht gekocht, weil man ungestraft kein Feuer machen durfte. romantik-nacht.jpg