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Archiv der Kategorie ‘Kulinarik‘

 
 

Die beliebte “Boznersauce”

Geschrieben von Georg Pirhofer, Hotel Paradies am 2. Mai 2008

Passend zur Spargelzeit verrät Jonas Prünster, Küchenchef im Dolce Vita Hotel Paradies,
das beliebte Saucen- Rezept die “Boznersauce”.
In Südtirol wird  diese sündhaft leckere Sauce zu weißen Spargeln mit Schinken serviert.

 smg-spargel.jpgUrheber: Frieder Blickle
                                                         Quelle: Südtiroler Marketing

Zutaten für Spargel mit Boznersauce:
(4 Personen)

  • 20 Stangen schön weißer Spargel
  • 6 hartgekochte Eier
  • 1 großer Bund Schnittlauch; fein schneiden
  • ein wenig Petersilie fein geschnitten
  • 150 ml Öl
  • 1 Tl Weinessig
  • Saft einer viertel Zitrone
  • 1 Tl. Senf; je nach Geschmack
  • Zucker, Salz
  • 1 harte Semmel

Zubereitung der Spargel:
Das Spargelende ca. 1 cm abscheiden und dann vom Stiel an zur Spitze schälen.
In einem großen Topf kaltes Wasser geben, eine große Prise Salz und einen Suppenlöffel
Zucker dazugeben. Die harte Semmel dazugeben. (Hilft Bitterstoffe zu beseitigen)
Die Spargel in das Wasser geben und langsam köcheln lassen.
Achtung, immer wieder mit einer Gabel prüfen ob die Spargel bissfest sind!
Spargeln mit einem Stielsieb herausnehmen. Das Spargelwasser kann man evtl. noch für einen Spargelrisotto oder einer Spargelcremesuppe verwenden!

Zubereitung der Sauce:
Die Eier hart kochen und leicht abkühlen lassen. Anschließend die Eier schälen und
Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eigelb mit einer Gabel oder mit den Fingern durch ein ganz feines Sieb streichen. Das Eigelb mit dem Öl verschlagen. Das Eiweiß fein hacken und zum Eigelb dazugeben. Mit Salz, Pfeffer,Essig und Zitronensaft würzen. Je nach
Geschmack könnten Sie die Sauce auch noch mit ein wenige Senf verfeinern.
Zum Schluß den Schnittlauch und die Petersilie unterheben.

Wer eine “leichte” Boznersauce lieber hat, kann auch noch ein ungesüßtes Naturjoghurt beimengen.

Die Spargel mit der Boznersauce anrichten.

In Südtirol serviert man dazu gekochten Schinken und Salzkartoffeln mit Butter.

  
Zu schwer oder Sie möchten mehr erfahren? Jonas Prünster lädt Sie herzlich zu seinen Kochkursen ein! Lernen Sie wie man schmackhafte Gerichte von Grund auf zubereitet und dies für das Auge schön präsentiert!
Wir wünschen einen Guten Appetit!

Zeit für …

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 17. Dezember 2007

Tea Time am Kaminweihnachtliches Naschwerk! Zimtsterne, Spitzbuben und Vanillekipferl, Spritzgebäck, Schokokekse und Lebkuchen, Panettone und dazu ein wohlig-warmer Tee. Überhaupt: Hätten Sie gewußt, warum der Panettone eben so heißt? Das geht auf seinen Erfinder zurück - dem Tonio - seinerzeit Bäcker in Mailand. Sein spezielles Brot mit kandierten Früchten und Rosinen hat er “Il pane di Tonio” getauft. Mit der Zeit wurde daraus der Panettone (großes Brot) und die Vielfalt der Sorten um einige erweitert.

LebkuchenmännchenWie der Lebkuchen zu seinem Namen kam: Das Wort “Lebkuchen” stammt vom lateinischen Wort “libum”. Libum war ein Kuchen, der aus Mehl und Honig bestand. Diese Honigkuchen pflegte man in Rom zu Geburtstagen zu backen und in den ältesten Zeiten selbst den Götterbildern als Speise vorzusetzen. Zucker Frisch aus dem Ofengab es damals noch nicht.Veredelung

Warum man bei den Spitzbuben gleich an die Kekse als an anderes denkt, ist schwer zu sagen. Der Name dieses Gebäcks geht vielleicht an einen spitzbübischen kleinen Nascher zurück, wer weiß? 

Heute werden in den Dolce Vita Hotels Kekse gebacken - es duftet einfach herrlich! Wenn die Spitzbuben dran sind, werde ich mal in der Küche vorbeischaun … heißen sie doch Spitzbuben - da hab ich ein mehr als sicheres Alibi …;-)

Ach noch was: sollten Sie noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für Ihre/n Liebste/n suchen - ich wüsste da was … - der schnelle Klick zum Tipp

  

Was es nicht alles gibt!

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 8. Oktober 2007

Kiwi?Da war ich letztens beim Bauern, um knackig-frische Äpfel zu kaufen. Da richtet sich mein Blick auf kleine grüne Früchtchen, die ich, hätte ich’s nicht besser gewusst, als größere Kapern definiert hätte! Aber weit gefehlt! Die junge fesche Bäuerin erklärt mir, das sind Kiwi, die grad hinterm Haus am Strauch wachsen. Und weil ich ja immer alles ausprobieren muss (gerade die unglaublichsten Dinge!), und ich nur haarige braune Kiwi zuvor gekannt habe, habe ich mir doch glatt ein Schälchen dieser Kuriosität unter den Nagel gerissen! Pure Gesundheit und Wahnsinnsgeschmack

In der Tat: schnappt man sich einen solchen “Mini-Kiwi” hat man wohl für den restlichen Tag genug Vitamine getankt! Mir fällt dazu nur ein: Geschmacksexplosion vom Feinsten!

Kurz recherchiert und schon habe ich mehr über dieses Früchtchen erfahren: Der Anbau der Pflanzen (Scharfzähnige Strahlengriffel oder Actinidia arguta), ist noch nicht sehr verbreitet, da die Kiwai (also doch  nicht ganz Kiwi) noch relativ unbekannt ist. Die wildwachsende Pflanze kommt hauptsächlich in Korea, Japan, Nordostchina bis ins Himalayagebirge und Sibirien vor. Kleinfruchtige Kiwisorten werden momentan eher als Zierpflanzen angeboten. Unter anderem ist die schlechte Haltbarkeit nach der Ernte ein Problem, das der kommerziellen Produktion im Wege steht. Es gibt jedoch Anbaugebiete in Bayern, Sachsen und anderen Gebieten in Deutschland, aus denen Früchte geerntet und verkauft werden. Es gibt auch weltweit Bemühungen die Früchte mehr auf den Markt zu bringen und kommerziellen Erfolg damit zu erzielen. So haben sich neben Europa auch in Südamerika, den USA und Neuseeland kleinere Anbauinitiativen gebildet.

Fazit: Im Meraner Land wachsen nicht nur Äpfel, Trauben, Kaki und Kiwi, sondern auch Kiwai. Wieder was gelernt - und lecker geschmeckt haben sie ausserdem!

Weinernte - ein besonderer Jahrgang

Geschrieben von Klaus Ladurner, Hotel Preidlhof am 22. September 2007

Die Weinernte oder das “Wimmen” wie man auf gut südtirolerisch sagt hat nun auch bei uns begonnen. Die Trauben für Preidlhofs Edeltropfen dem “Urscheler” wurden geerntet. Mit einer rekordverdächtigen Zuckergradation von 18 Klosterneuburg verspricht der Jahrgang 2007 ein Spitzenwein zu werden. Die geernteten Vernatschtrauben werden mit Blauburgunder und Lagrein verschnitten. Dieser Verschnittanteil wird auch beim bekannten Sankt Magdalener eingehalten und gibt dem Vernatsch einen besonderen Körper und doch eine angenehme Frische. (mehr Bilder…)Weinlese Hotel Preidlhof

Frisch, saftig, knackig!

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 4. September 2007

Apfelland SüdtirolDas schmeckt! 

Die Apfelernte hat wie erwartet früher als sonst begonnen. So sind die Sorten Royal Gala und Elstar schon fast alle gepflückt. Jetzt gehts den herrlich gelben Golden Delicious, die den Hauptanteil der Südtiroler Apfelwirtschaft ausmachen, an den Stengel!
Was Sie wissen sollten: alle 5 Dolce Vita Hotels liegen eingebettet inmitten dieser prächtigen Apfelgärten!

Hier das  ultimative Apfelstrudel-Rezept!
Mürbteig:
150 gr. Mehl
100 gr. Butter
50 gr. Staubzucker
1 Ei (oder 2 Eigelb)
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Messerspitze geriebene Zitronenschale
1 kleine Prise Salz
Alle Zutaten zusammenmischen und zu einem glatten Teig kneten, in eine Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank für ca. 1 Stunde ruhen lassen.

Die Strudelfülle:
600 gr. Äpfel
50 gr. Zucker
50 gr. Brösel in etwas Butter geröstet
40 gr. Sultaninen (wer sie nicht mag, einfach weglassen)
20 gr. Pinienkerne (gehn auch Mandelspäne oder gehackte Walnüsse)
2 EL Rum
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Zimtpulver
1 Messerspitze geriebene Zitronenschale
Ei zum Bestreichen

Äpfel schälen, entkernen und in kleine Scheiben schneiden (oder hobeln). Die weiteren Zutaten untermischen. Den “ausgeruhten” Mürbteig auf einem bemehlten Brett ca. 40 x 26 cm ausrollen und auf ein mit Butter bestrichenes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Apfelfülle auf den Teig geben, an den Seiten einschlagen und aufrollen. Mit verquirltem Ei bestreichen und im Backrohr bei 180° ca. 35 Minuten backen. Mit Staubzucker bestreuen und fertig! Vanillesauce, Vanilleeis oder Schlagsahne schmecken lecker dazu! Mhmh! Gutes Gelingen!

Das Rezept zu den besten Apfelküchlein der Welt finden Sie hier!

Rot und gelbSüdtiroler Gold

Südtiroler Wein: „noch nie eine so frühe Weinlese erlebt“

Geschrieben von Joachim Nischler, Lindenhof am 1. September 2007

Wimmen  voll im Gange – Gradation von bis zu 20 Grad – „es sollte trocken bleiben“

Weingut St. Michael Eppan

 

 

Eppan – Ruländer, Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon bei den weißen Weintrauben sowie Blauburgunder bei den roten Weintrauben machen den Anfang: Seit dieser Woche wird in Eppan, der größten Weinbaugemeinde des Landes, gewimmt. Die Trauben zeichnen sich von sehr guter Qualität aus. Entscheiden wird aber der weitere Witterungsverlauf sein. „Es sollte trocken bleiben“, meint der Kellermeister der Kellerei St. Michael und Freund des Lindenhofes Herr Hans Terzer.

 

 

 

Die Weinlese ist heuer im Vergleich zu einem durchschnittlichen Vegetationsjahr rund zwei bis drei Wochen früher angelaufen. „Die Trauben sind nun reif. Wir haben bis jetzt ein gesundes Traubenmaterial mit einer sehr guten Zuckergradation“, sagt Terzer. Hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist indes die Erntemenge. „Heuer werden generell weniger Trauben geerntet werden – besonders in den südeuropäischen Länder aufgrund der dortigen Trockenheit“, so Terzer, der dafür ein Anziehen der Preise im Engrosmarkt prognostiziert.

Die Trauben haben laut Terzer eine Zuckergradation von bis zu 20 Grad Klosterneuburger Mostwaage (KMW). So variieren die angelieferten Sauvignon Trauben zwischen 18 und 20 Grad, die Ruländer Trauben zwischen 19 und 20 Grad und die Blauburgunder Trauben zwischen 18,5 und 20 Grad.

Entscheidend für die Qualität der heurigen Ernte wird aber der weitere Witterungsverlauf sein. „Es sollte trocken bleiben“, sagt Kellermeister Hans Terzer.

 

 

Bei unserem Nachhaken beim Südtiroler Weinpapst und Freund von Joachim Nischler, Herrn Peter Dipoli, bezüglich der Frühen Ernte sagte dieser: „Keine Angst zwecks der vorgezogenen Ernte, denn auch das Ausblühen der Reben erfolgte um exakt 2-3 Wochen früher. Somit ist die physiologische Reife durchwegs gegeben und der Wein kann wirklich gut werden. Weiteres werden wir doch auch bei deiner Weinwoche im Lindenhof besprechen und testen können. Bis dahin haben wir die ersten Kellerproben“

Übrigens besuchen wir im Rahmen der Rennradwoche im nächsten Jahr den Keller von Peter Dipoli im Weindorf Neumarkt.

Dolcefarniente

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 30. August 2007

Ausruhen und abschalten

Als Mitarbeiterin der Dolce Vita Hotels ist es schon schwer, für sich selbst das passende Urlaubsquartier zu finden. Ist man doch ständig auf der Suche nach etwas, was den Dolce Vita Hotel-Standards ähnelt - diesen Komfort, diesen Service, diese Angebote und bezaubernde Hotels in idyllischer Naturlandschaft … - Diese Kombination gibts nur selten, dafür aber gleich 5x in Südtirol! Und noch was: wer mal in einem Dolce Vita Hotel urlaubt, kann die anderen 4 gleich mittesten. Die Hotels liegen in 2 Ortschaften, nur 10 Autominuten voneinander entfernt … mit einer der Dolce Vita Vespas kommt man schnell von A nach B.
Da ist die Arbeit selbst schon fast wie Urlaub!Mobil mit den Dolce Vita VespasSERVICE wird groß geschrieben

Entspannung und Genuss pur. Gerne kümmern wir uns um Sie!

Eine runde Sache

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 27. August 2007

Knödel - das wohl typischste und traditionellste aller Südtiroler Gerichte! Die kuriose Geschichte zur Entstehung des Knödels (wer hat’s erfunden?) finden Sie gleich hier!

Im Topf da schwimmen sieUnd hier kommt das klassische Rezept für Speckknödel:
300 g altbackenes Weißbrot
100 g geräucherter Speck
½ kleingehackte Zwiebel
1 Eßlöffel Butter
2 Eier
1/4 lt. Milch
2 Eßlöffel Mehl
2 Eßlöffel feingehackte Petersilie
Salz

Das Brot in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Speck sehr klein schneiden und zum Brot geben. Zwiebel in Butter anrösten. Die Eier mit einem Teil der Milch verquirlen, Salz und Petersilie untermischen und über das Brot gießen. Eine halbe Stunde ziehen lassen. Mehl, Salz, Zwiebeln und falls nötig – noch Milch zugeben. Mit nassen Händen Knödel formen und in siedendem Salzwasser ca. 15 Minuten garziehen lassen. Schmecken in guter Fleischsuppe oder ganz einfach mit Salat.

Und das gibts heute in den Dolce Vita Hotels
- klicken Sie sich gleich rein!

Hier noch ein Südtiroler-Witz zum Schmunzeln:
Kräuter und SalatDer Jakob besucht seinen Freund zu Hause und sieht, daß er eine Unmenge Knödelbrot aufgeschnitten hat. “Ja, was machst denn du mit dem ganzen Knödelbrot?”, fragt er. “Meine Frau ist im Krankenhaus. Und weil ich das erste Mal Knödel koch’, habe ich im Kochbuch nachgeschaut. Da steht geschrieben: Schneiden Sie 2 Tage altes Knödelbrot auf. Und jetzt schneid’ ich halt schon 2 Tage..!”

Brot mit Geschichte - das Vinschger Paarl

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 17. August 2007

Brotrahmen in alter StubeDie Geschichte des Brotes im Alpenraum beginnt mit Brotfunden aus dem 4. Jahrtausend in der Schweiz. Aus Südtirol gibt es Belege für Spelzgerste und Einkorn bereits aus dem Neolithikum. Die Römer bauten in Südtirol Weizen, Gerste, Roggen und Hirse an, wobei sich vor allem Roggen als widerstandsfähiges Korn durchsetzte. Bedingt durch das raue, aber relativ trockene Klima und durch die Abgeschiedenheit der bäuerlichen Hochsiedlungen, entwickelte sich in Südtirol schon im angehenden Mittelalter eine eigene Art der Vorratswirtschaft. Eine der gängigsten Brotsorten im Mittelalter war das „Vinschger Paarl“.
Kloster Marienberg im VinschgauDas “Ur-Paarl nach Kloster Art” ist die ursprüngliche und älteste Variante des “Vinschger Paarls”, des typischen schmackhaften Brotes aus dem Vinschgau aus dunklem Roggenmehl. In der traditionellen Form werden - wie der Name bereits andeutet zwei rund geformte flache Laibe zu einem “Paar” vereint.
Das Originalrezept gehört den Benediktinermönchen des Klosters Marienberg (oberhalb von Burgeis), und die Bäcker, die sich an ihre Anweisungen halten, stellen das Ur-Paarl mit natürlicher Hefegärung aus Roggenmehl her.

Genuss in den Dolce Vita HotelsAuch heute noch findet man an verschiedenen Bergbauernhöfen den typischen Brotbackofen neben dem Bauernhaus. Vielfach wird dort noch 2-3mal jährlich eine große Menge an Vinschger Paarlen gebacken, die dann in der Vorratskammer aufbewahrt werden. Zum Trocknen wurden die Paarlen in den Brotrahmen geschichtet, geschnitten wurden die harten Paarlen dann in der Gramml (ugs. Gromml).

Das Vinschger Paarl darf bei einer zünftigen Marende nicht fehlen, aber auch in getrocknetem Zustand ist es Basis herrlich schmackhafter Gerichte, wie z. B. für die Vinschgauer Brotsuppe.

Geschichtlichen Überlieferungen zufolge wurden früher nach Beerdigungen beim “Leichenschmaus” nur halbe Paarlen gereicht.

Barbecue im Heimattal von Ötzi

Geschrieben von Klaus Ladurner, Hotel Preidlhof am 1. August 2007

Die BarVitale SpezialitätenVor einigen Tagen gab es wieder unser beliebtes Barbecue-Fest auf unserem urigen Berghof im Schnalstal. Auf 1000 m Höhe rund um den 700 Jahre alten Bauernhof zauberte die Küchencrew unter freiem Himmel leichte Grillspezialitäten vom “Feuer”.  In der freien Natur unter den Blicken von den Damhirschen und den Lamas vom Gehege  ist das immer wieder ein besonderes Erlebnis.  Das alte getäfelte Bauernzimmer im Bauernhof, welches mehrere Jahrhunderte alt ist, kann man im Rahmen der Dolce Vita Kuscheltage für 1 Nacht mieten.  Nur wenige km entfernt befindet sich die Ötzi-Fundstelle am Tisenjoch auf 3200m. Ausblick Viele Köche …Weitere Bilder …

Wie der Südtiroler Speck erfunden wurde

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 26. Juli 2007

bilddatei-jagdhof-061.jpgWas ist Dolce Vita in Südtirol? Die Frage ist ganz einfach zu beantworten - das südliche Flair, die pure Lebenslust, Südtiroler Gastlichkeit und 2 kulinarische Seiten: südtirolerisch und italienisch! Die Speisekarten in unseren 5 Wellnesshotels sind reich bestückt: Spaghetti und Knödel, Gnocchi und Schlutzkrapfen, Salami und Speck, Panna cotta und Kaiserschmarren und und und - gerade was das Herz begehrt! Kommen Sie und genießen Sie mit uns das “süsse Leben”!
Heute wollen wir uns mal dem “Leibgericht” der Südtiroler widmen: dem Speck! Bei einer schönen Marende mit Speck, Schüttelbrot und einem Glas feinstem Wein … da läuft einem einfach das Wasser im Mund zusammen …!
Und so erzählt man sich: Als Kaiser Napoleon Bonaparte die halbe Welt mit Krieg überzog, drang er auch im Vinschgau ein. Seine Soldaten besetzten den Tartscher Bichl und hausten gar fürchterlich. In einem Häuschen am Bichlweg wohnte ein biederes Schneiderlein mit seiner Ehefrau. Im Stall hatten sie ein fettes Schweinchen, um das sie sich nun sehr sorgten. Wie sollten sie es vor den Franzosen verstecken? Das Schwein wollten sie nämlich um keinen Preis verlieren, denn sie hatten das ganze Jahr gespart und sich geplagt, um endlich einmal einen guten Bissen Fleisch zu bekommen. Da hatte der Schneidermeister eine Idee! Er meinte: “Wenn wir das Schwein schlachten und in den Rauchfang hinaufhängen täten, da würde gewiss kein Franzose hinaufschauen!” Gesagt. Getan. So kam der Moment als die Schneidersleute ihr Haus verlassen mussten. Die Soldaten nahmen alles mit, was nicht niet- und nagelfest war. Am Häuschen unseres Schneiders ließen sich die Offiziere nieder. In der Küche wurde nun gesotten und gebraten, daß der Kamin nur so qualmte. Nach einwöchiger Einquartierung zogen die Franzosen wieder ab und die Dorfbewohner kehrten in ihre ausgeplünderten Heimstätten zurück. Auch die Schneidersleute nahmen wieder Besitz von ihrem Häuschen. Ihr erster Blick galt natürlich dem Rauchfang und siehe da, das Schweinl war noch oben. Aber oh Schreck, ganz schwarz und durchräuchert war es! Dennoch probierten sie und siehe da, das Fleisch hatte einen guten Geschmack und sie konnten es lange Zeit aufbewahren, ohne dass es einen üblen Geruch bekommen hätte. Denn durch das viele Heizen und Kochen der Franzosen ist das Fleisch durch und durch geselcht worden. Von da an gabs den Südtiroler Speck! So sagt man, ist der Südtiroler Speck erfunden worden. Fortsetzung folgt! Feinschmecker

Mmmh, das tut gut!

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 24. Juli 2007

bilddatei-lindenhof-1241.jpgViel trinken ist die Devise bei diesem herrlichen Sommerwetter! Wer grad nicht in den Dolce Vita Hotels zu Gast sein und sich folgedessen diesen Drink auch nicht an den Pool bringen lassen kann, hier das Rezept:
Zutaten für 1 Karaffe herrlicher Zitronen-Kräuterlimo: Saft von 3-4 Zitronen, Abrieb von 1 Zitrone (möglichst Bio-Zitrone, ansonsten Zitrone mit etwas Essig waschen), ca. 4-5 EL braunen Zucker, 1 Handvoll frische Zitronenmelisse (Minze- oder Salbeiblätter sind auch ok), einige Zitronenscheiben, Wasser (ohne Sprudel), Eiswürfel nach Belieben.
Zitronensaft, Zucker und die frischen Kräuter mit einem Kochlöffel schön verrühren und etwas zerstampfen, Zitronenabrieb und einige Scheiben Zitronen dazugeben. Mit Wasser aufgießen und Eiswürfel zugeben. Schmeckt einfach gut und ist obendrein auch noch gesund! Probieren Sie’s aus!

Zitronen: schützen den Körper vor Infektionen, stärken das Immunsystem und helfen bei allen Erkältungserscheinungen vom einfachen Schnupfen bis zur Grippe.
Zitronenmelisse: entzündungshemmend, beruhigend, schlaffördernd
Minze: hilft bei Magen- und Darmbeschwerden
Salbei: entzündungshemmend