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Archiv der Kategorie ‘Kulinarik‘

 
 

Riesling 2008: Die Besten kommen aus Südtirol

Geschrieben von Susanne am 11. November 2009

foto_pramierung.JPGIm Rahmen der Naturnser Rieslingtage  „Riesling & Gourmet“ überzeugten beim 4. Nationalen Riesling-Wettbewerb in Naturns die Rieslinge aus Südtirol die international besetzte Jury von Weinexperten. Verkostet wurden insgesamt 34 Rieslinge aus Italien. Alle Auszeichnungen gingen an Südtiroler Winzer:  Gleich zwei Auszeichnungen in Gold und je eine in Silber und in Bronze. 

Aufgrund des großen Zuspruchs fanden bereits zum fünften Mal die „Rieslingtage“ in Naturns statt. Den Auftakt zu dieser Veranstaltung bildete am 4. November der 4. Nationale Riesling-Wettbewerb:  Die teilnehmenden Rieslinge aus Südtirol und den oberitalienischen Anbaugebieten wurden von einer Fachjury aus internationalen Experten und Weinkennern unter der Leitung von Armin Kobler auf Qualität und Typizität verkostet und bewertet. Verkostet wurden insgesamt 34 zum Wettbewerb eingereichte Weine aus dem Friaul,  der Lombardei, dem Piemont und Trentino, Südtirol und Venetien.Anja und Jens Kallfelz, Redakteure von Riesling.de Deutschland und bereits mehrfach in der Jury des Riesling-Wettbewerbs, beurteilen die Entwicklung aus ihrer Sicht: „Riesling etabliert sich in Italien immer mehr. Das Teilnehmerfeld wird von Jahr zu Jahr homogener und in der Spitze zeigen italienische Rieslinge bereits ein eigenständiges Geschmacksprofil.“  Die Sieger Das Ergebnis in diesem Jahr ist ein Beweis für die Qualität aus Südtirol, denn die überzeugendsten Rieslinge des Jahrgangs 2008 stammen alle aus Südtirol. Verliehen wurde zweimal Gold und je eine Auszeichnung in Silber und Bronze.Im Rahmen des Merano Winefestival erfolgte die Verleihung der Auszeichnung „Bester Riesling 2008“, der auf nationalem Gebiet angebaut wurde. 

Gold:

Kerschbaumer Josef, Köfererhof – Südtirol Eisacktaler Riesling 208

Meraner Weinkellerei – Südtiroler Riesling “Graf von Meran – Unterberger”

Silber

Eisacktaler Kellerei – Südtirol Eisacktaler Riesling Aristos 2008

Bronze

Landesweingut Laimburg – Südtiroler Riesling DOC 2008

Informationen unter www.rieslingtage.com

Toskana zu Gast im Preidlhof ****s

Geschrieben von Klaus Ladurner, Hotel Preidlhof am 29. Oktober 2009

Riesling & Gourmet – zwei Themen, die den November im Preidlhof zu einem Genusserlebnis der besonderen Art machen.

Vom 9. bis 16.November ist, im Rahmen des Gourmet-November-Naturns 2009, das große Thema im Preidlhof DIE TOSKANA. Weinliebhaber & Genießer kommen hier voll auf Ih0002_24944.jpgre Kosten: Weinreisen zu bekannten Winzern, Degustationen mit Top-Experten, Haubenküche mit Starköchen, Riesling-Gourmetmenüs….

unser Genusspaket für Sie:

  • 9.November: Weinreise zum Weingut Elena Walch nach Tramin mit Gutsführung und Weinverkostung mit der Winzerin
  • 10.November: Besichtigung des Weinguts Falkenstein, Franz Pratzner begleitet Sie durch die Weinhänge, den Keller und verkostet mit Ihnen seine Produkte
    abends kreiert das Küchenteam ein 7 gängiges Riesling Gourmetmenü
  • 11.November: Starköching Cristina Mazzuoli vom Restaurant La Grotta aus Montepulciano (Toskana) zaubert für Sie ein Gourmetmenü auf Haubenniveau
  • 12.November: Weinverkostung zum Thema Chianti Classico (Toskana) mit Baron Giovanni Ricasoli-Firidolfi, Schlossherr auf Castello di Cacchiano und dem Weinexperten Peter Dipoli

das detaillierte Programm finden Sie auf unserer Internetseite!

Lassen Sie sich dieses Highlight der Extraklasse für alle Weinliebhaber und Gourmets nicht entgehen & sichern Sie sich gleich Ihr Luxus-Wohlfühlzimmer im Preidlhof.

Das Traubenfest in Meran – 16. bis 18. Oktober 2009

Geschrieben von Susanne am 18. September 2009

events_highlights_meran_6_gross1.jpg      traubenfest-in-meran1.jpg

 An jedem 3. Wochenende im Oktober lädt Meran zum größten Erntedankfest des Landes und zeigt sich dann in seinen schönsten Herbstfarben. Zum Höhepunkt des Festes, dem sonntäglichen Umzug durch die Gassen Merans, zieht es nicht nur Gäste, sondern auch viele Einheimische in die Passerstadt. Ein bunter Festumzug mit aufwendig geschmückten Wägen, Trachtengruppen und Musikkapellen schreitet vom Vinschger Tor ausgehend über den Rennweg , die Freiheitsstraße, die Kurpromenade, den Theaterplatz und wieder zurück zur Freiheitsstraße. Für ein stimmungsvolles Rahmenprogramm der Veranstaltung sorgen die Musikkapellen aus Südtirol, Deutschland, der Schweiz und sogar dem Trentino. Zusätzlich werden auf dem Traubenfestmarktl von Freitag bis Sonntag täglich von 09.30 Uhr bis 21.30 Uhr typische Südtiroler Produkte und Spezialitäten zur Verkostung umd zum Verkauf angeboten

Lassen auch Sie sich von diesem traditionellen Fest verzaubern, das bereits seit 1886 in der Kurstadt an der Passer stattfindet und genießen Sie die ausgelassene Feststimmung in den Gassen der Altstadt von Meran!

Das Apfelanbaugebiet Vinschgau

Geschrieben von Susanne am 10. September 2009

apfel_baum.jpgbilddatei-jagdhof-105.jpg0346_266511.jpgSüdtirol ist das größte zusammenhängende Apfelanbaugebiet Europas. Über 10 % der europäischen Apfelernte stammen aus Südtirol. Das Apfelland Südtirol zeichnet sich durch einen besonders fruchtbaren Boden und naturnahe, umweltschonende Anbaumethoden aus. Das Anbaugebiet im Vinschgau erstreckt sich von 500 bis 1.100 m Meereshöhe auf 4.853 ha. Die warmen, sonnigen Tage und kühlen Nächte schaffen ideale Bedingungen für den Anbau von Äpfeln, Erdbeeren und Gemüse. Über 300 Sonnentage pro Jahr, weniger als 500 mm Jahresniederschlag und starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht lassen unsere Äpfel langsamer wachsen und intensiver ausreifen. Mit bester Wirkung: Die Eigenheiten unserer Natur machen aus den Äpfeln des Vinschgaus unnachahmliche Charakterstücke mit besten Berg-Qualitäten.

Seit Juli 2005 tragen 11 Apfelsorten, die unter der marke Südtiroler Apfel geführt werden, die EU-Ursprungsbezeichnung g.g.A. (geografisch geschützte Angabe). Die Exportmarke für ausgewählte Märkte zeugt nicht nur von einer ganz besonderen Qualität, sondern garantiert, dass alle Produkte aus Südtirol stammen: wo Südtirol draufsteht, ist auch Südtirol drin!

Schon seit 100 Jahren ernten die Menschen im Vinschgau Äpfel, die in der guten Bergluft und Hochsonne prächtig gedeihen. Die Anbaubedingungen sind ideal. Das Ergebnis: herrliche Äpfel mit Einzigartigkeit in Farbe, Aroma und Qualität.

Insgesamt wurden im Jahr 2008 ca. 330.000 t Äpfel geerntet, davon sind 65 % Äpfel der Sorte Golden Delicious. Dieser saftige süßaromatische Apfel wurde 1890 als Zufallsämling in einem Hausgarten in West Virginia (USA) entdeckt und wird heute weltweit angebaut. Weitere Anbausorten sind der Red Delicious, Jonagold, Gala, Pinova, Braeburn, Fuji und Morgenduft.

Damit die empfindlichen Blüten im Frühjahr durch einen unerwarteten Kälteeinbruch keinen Schaden nehmen, weden die Blüten von den Obstbauern “geeist” und tauen dann in der Wärme des Tages unversehrt wieder auf. Die Eishülle, in welcher konstant eine Temperatur von max. -2 C° herrscht, schützt so die Apfelblüten vor dem Erfrieren und die Bauern vor einem Ernteausfall.

Weitere Informationen rund um den Vinschger Apfel

Alle Apfelsorten im Überblick

Apfelrezepte aus dem Vinschgau

Gourmet-Tour durch Südtirol

Geschrieben von Susanne am 9. Juli 2009

p1020353.JPG

Südtirol ist mal wieder um ein kulinarisches Highlight reicher, erstmals und einmalig wird in Südtirol nun eine Gourmet-Tour angeboten! Die Gäste der Dolce Vita Hotels erleben gemeinsam mit Einheimischen eine kulinarische Reise durch das gesamte Südtirol und alle 5 Dolce Vita Hotels! Die Reise führt in die Welt von regionalen und unverwechselbaren Südtiroler Köstlichkeiten. Die Dolce Vita Chefs begleiten höchstpersönlich durch den Abend und erzählen beim gemeinsamen Dinner Interessantes und Wissenswertes über die Südtiroler Küche und das schöne Südtirol. In jedem der 5 Hotels werden 2 Gänge mit dem passenden Südtiroler Wein serviert, natürlich ist auch ein Shuttle-Dienst inklusive. Die Gourmet-Tour findet jeden ersten Montag im Monat statt und ist für jeden buchbar. Infos unter info@dolcevitahotels.com.

(Im Bild die Teilnehmer vom 6. Juli gemeinsam mit Familie Pirhofer vom Hotel Paradies). Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Gourmet-Tour am 3. August:

Türmchen vom Südtiroler Selchfleisch mit mariniertem Weißkraut und Kohlrabivinaigrette
Kerner 2007, Hoandlhof, Manni Nössing, Brixen

Hausgemachte Roggenteigtaschen mit jungem Blattspinat gefüllt im Pfifferlingsbeet mit Petersilieschaum
Sauvignon 2007, Falkenstein, Franz Pratzner, Naturns

Triologie vom Gebirgsbachsaibling mit Buttermilchgazpacho
Urscheler weiß 2008, Cuvée Weißburgunder und Müller Thurgau, Eigenbau Hotel Preidlhof, Naturns

Hausgemachte Schüttelbrotgnocchi mit Jungzwiebeln und Bergkäsesauce
St. Magdalener klassich DOC 2007, Weingut Erbhof Unterganzner, Bozen
             
Brennsuppe mit angeräucherten Perlhuhnstreifen
La Rose de Manicor 2008, Weingut Manicor, Kaltern

Gemüsegerste mit Kräutern, gegrilltem Zandermedaillon und Rotweinbutter
Blauburgunder Castel Juval DOC 2006, Weingut Unterortl Reinhold Messner, Kastelbell

Kross gebratener Spanferkelrücken mit Kümmel-Knoblauchjus auf Rahmlauch und Speckkartoffel
Zweigelt 2008, Weingut Rebhof, Kastelbell

Rosa Hirschfilet auf Preiselbeer-Blaukraut und Nuss-Schupfnudeln
Lagrein Riserva „Prestige Line“ 2006, Kellerei Bozen-Gries, Bozen

Topfen-Mohnknödel auf Apfel-Walnusskompott
Gewürztraminer Spätlese 2004, Weingut Falkenstein, Franz Pratzner, Naturns

Dreierlei von Marteller Erdbeeren
Südtiroler Rosenmuskateller 2002, Weingut Laimburg, Pfatten

Der Südtiroler Speck

Geschrieben von Susanne am 10. Juni 2009

speck.jpgDie geografische Lage von Südtirol im Zentrum Europas findet ihren Ausdruck im Speck: Nicht so stark geräuchert wie die Schinken im Norden und nicht so mild wir diejenigen im Süden. Das Ergebnis ist ein Produkt, das durch einzigartigen Geschmack besticht.

Der Südtiroler Speck ggA (geschützte geografische Angabe) ist ein leicht geräucherter Rohschinken, der mindestens 22 Wochen gereift ist. Aussergewöhnlich im Geschmack und unverkennbar im Aussehen, verdankt der Speck seine Einzigartigheit der traditionellen Herstellungsmethode. Diese wurde seit jeher vom Vater an den Sohn weitergegeben und ist seit 1996 von der Europäischen Union geschützt. Der Speck wird dabei nur leicht geräuchert, wobei der Rauch nicht wärmer als 20 Grad Celsius sein darf. Der Salzgehalt im Endprodukt darf fünf Prozent nicht übersteigen. Nur wenn alle Bestimmungen eingehalten wurden, wird schlussendlich in die Speckhamme die Marke “Südtiroler Speck ggA” eingebrannt und die Verpackung darf die Marke mit dem grünen Trägersteg tragen. Speck ist ein leicht geräucherter Rohschinken, dessen Rezept für die Gewürzkruste streng geheim ist.

Tolle Rezepte mit Südtiroler Speck finden Sie hier! Guten Appetit!

Wanderwoche mit Reinhold Messner

Geschrieben von Susanne am 17. November 2008

pohl-messner.jpgDen goldenen Herbst einmal anders erleben – die Gäste der Dolce Vita Hotels wanderten unter der fachmännischen Leitung der Bergsteigerikone Reinhold Messner und des Bergführers Wolfgang Pohl.

Wandern im Vinschgau ist an sich schon ein unvergessliches Erlebnis, aber angeleitet von der Bergsteigerikone Reinhold Messner und dem Bergführer und Autor Wolfgang Pohl wurde der Tag zu einem Erlebnis der Extraklasse.

Absoluter Höhepunkt der Leki Wanderwoche war auch heuer wieder die gemeinsame Waalwanderung zum Schloss Juval, der Residenz Reinhold Messners. Nach der Wanderung führte Reinhold Messner die Gäste persönlich und exclusiv durch sein Schloss und signierte bei der anschließenden gemeinsamen Mittagsjause im Schlosswirt jedem Gast, zur Erinnernung an einen unvergesslichen Tag, sein neues Buch “Die Zukunft der Alpen”.

Neben diesem Highlight für Berg- und Naturfreunde gab es die Möglichkeit, an 4 weiteren von Wolfgang Pohl begleiteten Wanderungen teilzunehmen, wobei jedem Gast die neuesten  Leki Teleskopstöcke zum Testen zu Verfügung standen.

Eine Begegnung aller Sinne mit der mythischen Südtiroler Bergwelt und den herrlichen kulturellen und kulinarischen Genüssen, die Südtirol so einzigartig und unverwechselbar machen.  

Südtirols 5. Jahreszeit – Törggelezeit

Geschrieben von Susanne am 10. Oktober 2008

bilddatei-paradies-207.jpg…wenn die Tage kürzer werden, der Herbst die Landschaft in eine bunte Farbenpracht verzaubert und die Apfel- und Traubenernte sich so langsam dem Ende neigt, beginnt in Südtirol die Törggelezeit.

Mit “Torkeln” hat das “Törggelen” ursprünglich nichts zu tun – auch wenn es manchmal so scheinen mag! Der aus dem Südtiroler Volksmund hervorgegangene Begriff “Torggl” bezeichnet die hölzerne Traubenpresse, was wiederum vom Lateinischen “torculum” abgeleitet wurde. Der von Mitte Oktober bis Ende November stattfindende Südtiroler Brauch trägt seinen Namen also nach dem früheren Ort seines Geschehens, heute wird die gemütlichere Stube dafür genutzt.

Seinen Beginn hatte der Brauch wahrscheinlich im  Eisacktal, einem der Haupttäler Südtirols. Da die Bauern im Tal meist nur Weinberge besaßen und keine Weiden, überlegten sie sich einen Tauschhandel: Sie wollten den Bauern aus den oberen Lagen Südtirols ein paar Kühe mit Kastanieauf deren Weiden geben, sie sozusagen kostenlos bei ihnen einmieten, und damit die Bauern vom Berg sich wohlwollend zeigten, revanchierten sie sich mit einer ausgiebigen Weinprobe und einigen Leckereien. Einige Tage, bevor man den Bauer von oben erwartete, wurde geschlachtet. Daraus stellte man Surfleisch, Rippelen, Speck und Kaminwurz her. Dazu wurden Kraut und Knödel gereicht. Als Vorspeise bereitete die Bäuerin “Schlutzer”, Kasnocken, Spinatknödel und “Gerstsupp”. Nach der langen Wanderung war der Bauer vom Berg natürlich auch durstig und so servierte man ihm voller Stolz den “Nuien”(jungen, halb gegorenen Wein) und den “Susen” (süßen Traubenmost). Geröstete Kastanien, “Keschtn”genannt, Bauernkrapfen, Striezeln, Strauben und Tirtlen bildeten den krönenden Abschluss des Mahls. Eingeladen wurden auch alle Arbeiter und Hilfskräfte, die bei der Ernte dabei waren, um ihnen auf diese Weise zu danken.

Kälte kommt Weinbauern zugute

Geschrieben von Joachim Nischler, Lindenhof am 27. September 2008

Lese der Weißweintrauben voll angelaufen – Späterer Erntebeginn – Schönes Wetter
Südtirol Überetsch/Unterland – “Die Kälte der letzten Tage hat sich bei einigen Sorten sehr gut auf die Qualität der Trauben ausgewirkt”, sagt der Traminer Kellermeister Willi Stürz. Die Lese der Weißweintrauben ist nun voll angelaufen – im Vergleich zum Vorjahr aber mit einer zwei- bis dreiwöchigen Verspätung.

“Wir haben mit der Weinlese erst begonnen, und zwar mit den jungen Anlagen und solchen, die wetterexponiert liegen”, sagt Hans Terzer, der Kellermeister der Kellerei St. Michael/Eppan. Durch die kalten Temperaturen bestehe kein Risiko der Fäulnis, nun müsse man weiterhin auf trockenes Wetter hoffen. “Wenn das Wetter mitspielt, werden wir in den mittelhohen und höheren Lagen eine recht schöne Ernte haben. Das Endergebnis hängt jetzt von der Witterung und von der Fleißarbeit der Weinbauern ab, die momentan in den Weingärten auslesen”, sagt Terzer. “Wir schauen, die Trauben so lang als möglich am Stock hängen zu lassen” sagt Andreas Pras, der Kellermeister der Kellerei Kaltern. Laut Prast haben sich die Trauben recht gut vom sommerlichen Pilzbefall erholt. Auch der Girlaner Kellermeister Gerhard Kofler ist zufrieden. “Letzten Wochen sah es für die Ernte verhältnismäßig schlecht aus. Dieses schwüle Wetter war ungünstig, aber durch den kalten Nordwind trocknen die Trauben”. Zwar sei der Zuckergehalt der letzten Jahre extrem hoch gewesen, heuer falle dieser niedriger aus, aber “wenn die Umstände so bleiben, werden wir am Ende der Ernte 80 bis 90 Prozent qualitativ hochwertige Weine im Keller haben”, sagt Kofler. “Der Regen der letzten Monate und Tage hat die heurige Ernte zu keinem einfachen Jahrgang gemacht. Jetzt zählt jeder Tag”, sagt Helmuth Zozin, der Kellermeister der Kellerei Manincor am Kalterer See. Man müsse heuer einfach sehr selektiv vorgehen, dann könne man schon zufrieden sein. Der Zucker- und Säuregehalt seien im optimalen Bereich.”Die kalten Temperaturen und der Nordwind der letzten Tage hat die letzten Regenfälle ausgeglichen”, sagt Willi Stürz, der Kellermeister der Kellerei Tramin. Stürz lobt den steten Einsatz der Weinbauern im heurigen Jahr, denn es war “ein extrem schwieriges Jahr”.
(aus der Dolomiten vom 24.09.08 von Wolfgang Jochberger und Katharina von Aufschnaiter)

und für alle Weinliebhaber folgender Tipp:
die Weinfestivalwoche “die 13.” im Dolce Vita Hotel Lindenhof mit Joachim Nischler und seinen beiden Sommeliers vom 08.11.-15.11.08 
sowie die Rieslingtage in Naturns vom 04.11. bis 09.11.08

weinglaser-helli.gif            Rieslingtage Naturns         

Der Duft der Vinschgauer Marille

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 25. Juli 2008

Marillen vor der ErnteDie Vinschgauer Marille ist schon etwas Besonderes! Nicht nur im Duft, sondern gerade im intensiven Aroma unterscheidet sich diese Sorte von allen anderen Arten.
Wer sie einmal ausprobiert hat, verlangt nur mehr nach der Vinschgauer Marille, das kann ich Ihnen sagen!

Auch in unserer biozertifizierten Kosmetiklinie BERG kommt – wie auch anders – die Vinschgauer Marille zum Einsatz. Der feine leicht fruchtige Duft der Body Lotion Damen und der Vinschgauer Marille Body & Hair sind unverwechselbar. Das sollten Sie mal ausprobieren! Mehr dazu …

Geschichte der MarillenbäumeWas Sie ausserdem mal ausprobieren können, wäre ein einfaches Rezept von Marillen-Blechkuchen. Das klappt wunderbar schnell, wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt.

Sie brauchen:
5 Eier
250 gr. Zucker
1 Briefchen Vanillezucker
250 gr. Butter (auch die Hüften sollen was davon haben …;-))
80 gr. gemahlene Haselnüsse (gehen auch Mandeln)
Abrieb von 1 Zitrone (Bio natürlich!)
250 gr. Mehl
Marillenmarmelade (Sie wissen schon … natürlich Vinschgauer M.)
Anmutig wie Lavagestein

Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät schön aufschlagen, die zerlassene Butter einfließen lassen und weiterrühren. Zitronenabrieb, Haselnüsse und das Mehl nach und nach zugeben und schön unterrühren.
Dann den Rührteig auf einem vorgefetteten Blech schön ausstreichen, die Marillenhälften mit der Innenseite nach oben auf dem Teig platzieren.
Einfach lecker! Bei 180° im Rohr (Ober- und Unterhitze) für ca. 30 Minuten backen. Nach der Backzeit, Marillenmarmelade auf den heißen Blechkuchen streichen, dann ist er wunderbar saftig. Mit etwas Puderzucker bestäuben und fertig. Gutes Gelingen!

Diese hängen zu hoch (Reineke Fuchs)
Auch in den Dolce Vita Küchen dreht sich’s jetzt um die Vinschgauer Marille. Hier gibt’s laufend die aktuellen Menüs zum downloaden.

Die beliebte “Boznersauce”

Geschrieben von Georg Pirhofer, Hotel Paradies am 2. Mai 2008

Passend zur Spargelzeit verrät Jonas Prünster, Küchenchef im Dolce Vita Hotel Paradies,
das beliebte Saucen- Rezept die “Boznersauce”.
In Südtirol wird  diese sündhaft leckere Sauce zu weißen Spargeln mit Schinken serviert.

 smg-spargel.jpgUrheber: Frieder Blickle
                                                         Quelle: Südtiroler Marketing

Zutaten für Spargel mit Boznersauce:
(4 Personen)

  • 20 Stangen schön weißer Spargel
  • 6 hartgekochte Eier
  • 1 großer Bund Schnittlauch; fein schneiden
  • ein wenig Petersilie fein geschnitten
  • 150 ml Öl
  • 1 Tl Weinessig
  • Saft einer viertel Zitrone
  • 1 Tl. Senf; je nach Geschmack
  • Zucker, Salz
  • 1 harte Semmel

Zubereitung der Spargel:
Das Spargelende ca. 1 cm abscheiden und dann vom Stiel an zur Spitze schälen.
In einem großen Topf kaltes Wasser geben, eine große Prise Salz und einen Suppenlöffel
Zucker dazugeben. Die harte Semmel dazugeben. (Hilft Bitterstoffe zu beseitigen)
Die Spargel in das Wasser geben und langsam köcheln lassen.
Achtung, immer wieder mit einer Gabel prüfen ob die Spargel bissfest sind!
Spargeln mit einem Stielsieb herausnehmen. Das Spargelwasser kann man evtl. noch für einen Spargelrisotto oder einer Spargelcremesuppe verwenden!

Zubereitung der Sauce:
Die Eier hart kochen und leicht abkühlen lassen. Anschließend die Eier schälen und
Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eigelb mit einer Gabel oder mit den Fingern durch ein ganz feines Sieb streichen. Das Eigelb mit dem Öl verschlagen. Das Eiweiß fein hacken und zum Eigelb dazugeben. Mit Salz, Pfeffer,Essig und Zitronensaft würzen. Je nach
Geschmack könnten Sie die Sauce auch noch mit ein wenige Senf verfeinern.
Zum Schluß den Schnittlauch und die Petersilie unterheben.

Wer eine “leichte” Boznersauce lieber hat, kann auch noch ein ungesüßtes Naturjoghurt beimengen.

Die Spargel mit der Boznersauce anrichten.

In Südtirol serviert man dazu gekochten Schinken und Salzkartoffeln mit Butter.

  
Zu schwer oder Sie möchten mehr erfahren? Jonas Prünster lädt Sie herzlich zu seinen Kochkursen ein! Lernen Sie wie man schmackhafte Gerichte von Grund auf zubereitet und dies für das Auge schön präsentiert!
Wir wünschen einen Guten Appetit!

Zeit für …

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 17. Dezember 2007

Tea Time am Kaminweihnachtliches Naschwerk! Zimtsterne, Spitzbuben und Vanillekipferl, Spritzgebäck, Schokokekse und Lebkuchen, Panettone und dazu ein wohlig-warmer Tee. Überhaupt: Hätten Sie gewußt, warum der Panettone eben so heißt? Das geht auf seinen Erfinder zurück – dem Tonio – seinerzeit Bäcker in Mailand. Sein spezielles Brot mit kandierten Früchten und Rosinen hat er “Il pane di Tonio” getauft. Mit der Zeit wurde daraus der Panettone (großes Brot) und die Vielfalt der Sorten um einige erweitert.

LebkuchenmännchenWie der Lebkuchen zu seinem Namen kam: Das Wort “Lebkuchen” stammt vom lateinischen Wort “libum”. Libum war ein Kuchen, der aus Mehl und Honig bestand. Diese Honigkuchen pflegte man in Rom zu Geburtstagen zu backen und in den ältesten Zeiten selbst den Götterbildern als Speise vorzusetzen. Zucker Frisch aus dem Ofengab es damals noch nicht.Veredelung

Warum man bei den Spitzbuben gleich an die Kekse als an anderes denkt, ist schwer zu sagen. Der Name dieses Gebäcks geht vielleicht an einen spitzbübischen kleinen Nascher zurück, wer weiß? 

Heute werden in den Dolce Vita Hotels Kekse gebacken – es duftet einfach herrlich! Wenn die Spitzbuben dran sind, werde ich mal in der Küche vorbeischaun … heißen sie doch Spitzbuben – da hab ich ein mehr als sicheres Alibi …;-)

Ach noch was: sollten Sie noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für Ihre/n Liebste/n suchen – ich wüsste da was … – der schnelle Klick zum Tipp

  

Was es nicht alles gibt!

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 8. Oktober 2007

Kiwi?Da war ich letztens beim Bauern, um knackig-frische Äpfel zu kaufen. Da richtet sich mein Blick auf kleine grüne Früchtchen, die ich, hätte ich’s nicht besser gewusst, als größere Kapern definiert hätte! Aber weit gefehlt! Die junge fesche Bäuerin erklärt mir, das sind Kiwi, die grad hinterm Haus am Strauch wachsen. Und weil ich ja immer alles ausprobieren muss (gerade die unglaublichsten Dinge!), und ich nur haarige braune Kiwi zuvor gekannt habe, habe ich mir doch glatt ein Schälchen dieser Kuriosität unter den Nagel gerissen! Pure Gesundheit und Wahnsinnsgeschmack

In der Tat: schnappt man sich einen solchen “Mini-Kiwi” hat man wohl für den restlichen Tag genug Vitamine getankt! Mir fällt dazu nur ein: Geschmacksexplosion vom Feinsten!

Kurz recherchiert und schon habe ich mehr über dieses Früchtchen erfahren: Der Anbau der Pflanzen (Scharfzähnige Strahlengriffel oder Actinidia arguta), ist noch nicht sehr verbreitet, da die Kiwai (also doch  nicht ganz Kiwi) noch relativ unbekannt ist. Die wildwachsende Pflanze kommt hauptsächlich in Korea, Japan, Nordostchina bis ins Himalayagebirge und Sibirien vor. Kleinfruchtige Kiwisorten werden momentan eher als Zierpflanzen angeboten. Unter anderem ist die schlechte Haltbarkeit nach der Ernte ein Problem, das der kommerziellen Produktion im Wege steht. Es gibt jedoch Anbaugebiete in Bayern, Sachsen und anderen Gebieten in Deutschland, aus denen Früchte geerntet und verkauft werden. Es gibt auch weltweit Bemühungen die Früchte mehr auf den Markt zu bringen und kommerziellen Erfolg damit zu erzielen. So haben sich neben Europa auch in Südamerika, den USA und Neuseeland kleinere Anbauinitiativen gebildet.

Fazit: Im Meraner Land wachsen nicht nur Äpfel, Trauben, Kaki und Kiwi, sondern auch Kiwai. Wieder was gelernt – und lecker geschmeckt haben sie ausserdem!

Weinernte – ein besonderer Jahrgang

Geschrieben von Klaus Ladurner, Hotel Preidlhof am 22. September 2007

Die Weinernte oder das “Wimmen” wie man auf gut südtirolerisch sagt hat nun auch bei uns begonnen. Die Trauben für Preidlhofs Edeltropfen dem “Urscheler” wurden geerntet. Mit einer rekordverdächtigen Zuckergradation von 18 Klosterneuburg verspricht der Jahrgang 2007 ein Spitzenwein zu werden. Die geernteten Vernatschtrauben werden mit Blauburgunder und Lagrein verschnitten. Dieser Verschnittanteil wird auch beim bekannten Sankt Magdalener eingehalten und gibt dem Vernatsch einen besonderen Körper und doch eine angenehme Frische. (mehr Bilder…)Weinlese Hotel Preidlhof

Frisch, saftig, knackig!

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 4. September 2007

Apfelland SüdtirolDas schmeckt! 

Die Apfelernte hat wie erwartet früher als sonst begonnen. So sind die Sorten Royal Gala und Elstar schon fast alle gepflückt. Jetzt gehts den herrlich gelben Golden Delicious, die den Hauptanteil der Südtiroler Apfelwirtschaft ausmachen, an den Stengel!
Was Sie wissen sollten: alle 5 Dolce Vita Hotels liegen eingebettet inmitten dieser prächtigen Apfelgärten!

Hier das  ultimative Apfelstrudel-Rezept!
Mürbteig:
150 gr. Mehl
100 gr. Butter
50 gr. Staubzucker
1 Ei (oder 2 Eigelb)
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Messerspitze geriebene Zitronenschale
1 kleine Prise Salz
Alle Zutaten zusammenmischen und zu einem glatten Teig kneten, in eine Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank für ca. 1 Stunde ruhen lassen.

Die Strudelfülle:
600 gr. Äpfel
50 gr. Zucker
50 gr. Brösel in etwas Butter geröstet
40 gr. Sultaninen (wer sie nicht mag, einfach weglassen)
20 gr. Pinienkerne (gehn auch Mandelspäne oder gehackte Walnüsse)
2 EL Rum
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Zimtpulver
1 Messerspitze geriebene Zitronenschale
Ei zum Bestreichen

Äpfel schälen, entkernen und in kleine Scheiben schneiden (oder hobeln). Die weiteren Zutaten untermischen. Den “ausgeruhten” Mürbteig auf einem bemehlten Brett ca. 40 x 26 cm ausrollen und auf ein mit Butter bestrichenes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Apfelfülle auf den Teig geben, an den Seiten einschlagen und aufrollen. Mit verquirltem Ei bestreichen und im Backrohr bei 180° ca. 35 Minuten backen. Mit Staubzucker bestreuen und fertig! Vanillesauce, Vanilleeis oder Schlagsahne schmecken lecker dazu! Mhmh! Gutes Gelingen!

Das Rezept zu den besten Apfelküchlein der Welt finden Sie hier!

Rot und gelbSüdtiroler Gold