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Archiv der Kategorie ‘Kultur‘

 
 

MMM Schloss Sigmundskron

Geschrieben von Susanne am 12. Januar 2010

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In Firmian bei Bozen liegt das Schloss Sigmundskron, das Herzstück des Messner Mountain Museum (MMM). Es zählt zu den ältestes und größten Burganlagen Südtirols. Schlern- und Texelgruppe draußen und Kunst und Reliquen im Schloss thematisieren die Auseinandersetzung zwischen Berg- und Mensch. Durch die großräumige Anlage führt ein vorgegebener Parcour, der die Entstehung sowie Ausbeutung der Berge nachvollziehbar macht, die religiöse Bedeutung der Gipfel veranschaulicht und die Geschichte vom Bergsteigen bis hin zum alpinen Tourismus erzählt.  

Das MMM Firmian ist vom ersten Sonntag im März bis zum dritten Sonntag im November geöffnet. 10 – 18 Uhr (Montag Ruhetag).

Messner Mountain Museum Firmian
Schloss Sigmundskron, Sigmundskronerstr. 53
I – 39100 Bozen
Tel. +39 0471 631264 – Fax +39 0471 633884
info@messner-mountain-museum.it

Der höchstgelegene Weihnachtsmarkt der Alpen

Geschrieben von Susanne am 11. Dezember 2009

x-mas.jpgBereits zum 2. Mal veranstaltet das Ferienparadies Latsch-Martell den höchstgelegenen Weihnachtsmarkt der Alpen. Auf der Enzianalm auf 2.061 m und der noch höher gelegenen Lyfialm (2.165 m) im Martelltal präsentieren regionale Hersteller an über 30 Ständen ihre Produkte.

Es erwarten Sie Vinschger und Marteller Spezialitäten, aber auch Kunst und Handwerksprodukte der Region. Weihnachtskonzerte der örtlichen Musikgruppen und Weihnachtsbasteln für die jüngsten Besucher runden das Programm ab. Am Sonntag, 13.12, erwartet die Besucher auf der Lyfialm eine lebende Krippe.

Erreichbar ist der Weihnachtsmarkt über einen Zubringerdienst ab Latsch und Goldrain. Der Weihnachtsmarkt kann noch dieses Wochenende, am 12. und 13. Dezember, von 10.00 – 19.00 Uhr, besucht werden.

Ein Weihnachtsmarkt, der wieder an den Sinn und Ursprung des besinnlichen Weihnachtsfestes erinnern lässt…

Toskana zu Gast im Preidlhof ****s

Geschrieben von Klaus Ladurner, Hotel Preidlhof am 29. Oktober 2009

Riesling & Gourmet – zwei Themen, die den November im Preidlhof zu einem Genusserlebnis der besonderen Art machen.

Vom 9. bis 16.November ist, im Rahmen des Gourmet-November-Naturns 2009, das große Thema im Preidlhof DIE TOSKANA. Weinliebhaber & Genießer kommen hier voll auf Ih0002_24944.jpgre Kosten: Weinreisen zu bekannten Winzern, Degustationen mit Top-Experten, Haubenküche mit Starköchen, Riesling-Gourmetmenüs….

unser Genusspaket für Sie:

  • 9.November: Weinreise zum Weingut Elena Walch nach Tramin mit Gutsführung und Weinverkostung mit der Winzerin
  • 10.November: Besichtigung des Weinguts Falkenstein, Franz Pratzner begleitet Sie durch die Weinhänge, den Keller und verkostet mit Ihnen seine Produkte
    abends kreiert das Küchenteam ein 7 gängiges Riesling Gourmetmenü
  • 11.November: Starköching Cristina Mazzuoli vom Restaurant La Grotta aus Montepulciano (Toskana) zaubert für Sie ein Gourmetmenü auf Haubenniveau
  • 12.November: Weinverkostung zum Thema Chianti Classico (Toskana) mit Baron Giovanni Ricasoli-Firidolfi, Schlossherr auf Castello di Cacchiano und dem Weinexperten Peter Dipoli

das detaillierte Programm finden Sie auf unserer Internetseite!

Lassen Sie sich dieses Highlight der Extraklasse für alle Weinliebhaber und Gourmets nicht entgehen & sichern Sie sich gleich Ihr Luxus-Wohlfühlzimmer im Preidlhof.

Großer Preis von Meran

Geschrieben von Susanne am 1. Oktober 2009

productimagegetmagick.jpgSeit 1935 fasziniert der Große Preis von Meran Forst, der Höhepunkt und das zugleich letzte Rennen der Saison, alljährlich die Pferdesportfreunde in ganz Europa. Das Rennen, ein Hindernisrennen über 5000 Meter, ist sogar an die Europäische Lotterie gekoppelt. Bereits bei der ersten Austragung im Jahr 1935 war die Preisdotierung sensationell hoch (damals 1 Million Lire – heute 1.032.914 Euro), so dass der “Große Preis von Meran” bereits als Millionenrennen in die Geschichte einging. Das Gelände des Meraner Pferderennplatzes ist so angelegt, dass sämtliche Zuschauer des Rennens wie in der VIP-Loge sitzen, denn der Parcour des großen Preises von Meran gehört zu den anspruchsvollsten Rennstrecken Europas.


Natürlich kam beim Großen Preis von Meran am letzten Sonntag, 27. September, auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgte auch zwischen den einzelnen Rennen für gute Unterhaltung.

Gewinner 2009

Das Traubenfest in Meran – 16. bis 18. Oktober 2009

Geschrieben von Susanne am 18. September 2009

events_highlights_meran_6_gross1.jpg      traubenfest-in-meran1.jpg

 An jedem 3. Wochenende im Oktober lädt Meran zum größten Erntedankfest des Landes und zeigt sich dann in seinen schönsten Herbstfarben. Zum Höhepunkt des Festes, dem sonntäglichen Umzug durch die Gassen Merans, zieht es nicht nur Gäste, sondern auch viele Einheimische in die Passerstadt. Ein bunter Festumzug mit aufwendig geschmückten Wägen, Trachtengruppen und Musikkapellen schreitet vom Vinschger Tor ausgehend über den Rennweg , die Freiheitsstraße, die Kurpromenade, den Theaterplatz und wieder zurück zur Freiheitsstraße. Für ein stimmungsvolles Rahmenprogramm der Veranstaltung sorgen die Musikkapellen aus Südtirol, Deutschland, der Schweiz und sogar dem Trentino. Zusätzlich werden auf dem Traubenfestmarktl von Freitag bis Sonntag täglich von 09.30 Uhr bis 21.30 Uhr typische Südtiroler Produkte und Spezialitäten zur Verkostung umd zum Verkauf angeboten

Lassen auch Sie sich von diesem traditionellen Fest verzaubern, das bereits seit 1886 in der Kurstadt an der Passer stattfindet und genießen Sie die ausgelassene Feststimmung in den Gassen der Altstadt von Meran!

Meraner Musikwochen vom 20.08.-24.09.2009

Geschrieben von Susanne am 21. August 2009

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Zur 150 Jahr Jubiläum der Kurstadt Meran im Jahre 1986 wurden zum ersten Mal die Meraner Musikwochen ins Leben gerufen und gaben Meran einen neuen Aufwind. In kurzer Zeit erlangen die Wochen große Berühmtheit und sind inzwischen ein Highlight dieser Art von Festivals in Europa. Die Kurstadt selbst verleiht dem Festival eine einmalige Aura. Die Architektur zeugt von der Blütezeit der Donau-Monarchie, das milde Klima und die südländische Vegetation verleihen der Stadt ihr mediterranes Flair.   Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert haben zahlreiche Künstler, Schriftsteller und Musiker den Weg in die Kurstadt gefunden: Franz Kafka, Arthur Schnitzler, Christian Morgenstern, Max Reger, Hans Pfitzner, Bela Bartok und Franz Lehar sind nur einige davon.

Die ersten Jahre des Festivals wurden vorwiegend der Kammermusik gewidmet.
Einen neuen Abschnitt in der Geschichte des Festivals leitete 1990 der weltweit gefeierte Musiker Heinrich Schiff ein, dieser gestaltete eine eigene Konzertreihe, ein Festival im Festival, wobei er mit dem Hagen Quartett, der Deutschen Kammerphilharmonie und weiteren Künstlern das Publikum mit vielseitigen Programmen begeisterte. 1992 wirkte Sir Neville Marriner in der künstlerischen Leitung mit. Die Academy of St. Martin in the Fields wurde zum Residenzorchester des Festivals und garantierte dadurch einen weiteren Qualitätssprung.
Bis heute haben alle großen Orchester aus Budapest, Götheburg, Israel, London, Moskau, Paris, St. Petersburg, Prag und Warschau die Meraner Musikwochen zu einem Festival der Sinfonien gemacht. Persönlichkeiten wie Charles Dutoit, Sir John Eliot Gardiner, Carlo Maria Giulini, Lorin Maazel, Sir Neville Marriner, Zubin Mehta, Kurt Masur, Sir Roger Norrington, Mstislav Rostropovitch sorgten für unvergessliche Aufführungen.
Die wunderbare und lichtdurchflutete Atmosphäre des Kursaales bietet dabei ein ideales Ambiente. Vom Wiener Architekten Friedrich Ohmann entworfen, ist er in seiner Jugendstil-Ästhetik einer der schönsten Konzertsäle Europas. Er verfügt über eine wundervolle Akustik und inspiriert die Künstler zu musikalischen Höchstleistungen. Und so entwickeln sich die Meraner Musikwochen auch beim Publikum immer mehr vom Geheimtipp zu einem internationalen Klassik-Treff.

Programm 2009

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Der Pferderennplatz in Meran

Geschrieben von Susanne am 3. August 2009

e6c26cc83de51c2c.jpgInmitten der Alpen gelegen stellt der Rennplatz Meran – Mais etwas Einzigartiges dar. Die Anlage wurde 1935 eröffnet und in diesem Jahr fand auch der erste “Große Preis von Meran” seine Erstaufführung.  Heute ist Meran zum Treffpunkt der mitteleuropäischen Rennställe geworden, dank der Zentralen Lage und auch dank seiner Flach- und Hinderniskurse, die zu den anspruchvollsten in ganz Europa zählen. Hier finden die Jockeys und Pferde eine selektive Bahn für ihren Wettkampf und können sich mit den stärksten Formationen messen.  Die Saison am Rennplatz in Meran reicht von Mai bis Oktober und umfasst rund 25 Renntage, welche an Sonn- und Feiertagen ausgetragen werden. Der Maiser Kurs bietet auch in den Monaten Juli und August, dank des günstigen Klimas, beste Voraussetzungen für die Rennen! Informationen unter  www.meranomaia.it  

Webcam Pferderennplatz Meran

Naturns lacht!

Geschrieben von Susanne am 27. Juli 2009

naturns-lacht.jpgEinzigartige und erstklassige Künstler laden heuer vom 01.08. bis 21.08.2009  zum 10. Mal zu NATURNS LACHT ! Das Festival mit so exklusiven Künstlern und einer dementsprechenden atemberaubenden Kulisse ist für Südtirol einmalig!

Michel Lauziere erstaunt mit bizarren Körperverrenkungen, Helmut Sanftenschneider, wird „Nachtschnittchen“ kredenzen, Karl Heinz Helmschrots, Elliot und Thomas Hochkofler, der in der Südtiroler Kultur-Szene keiner Vorstellung mehr bedarf, werden ab 1. August für viel Spass in Naturns sorgen!

In Zusammenarbeit mit der Volksbühne Naturns, der Experimentierbühne Carisma, dem Tourismusverein Naturns und der Kultur & Freizeit GmbH als Trägergruppe  und unter der Schirmherrschaft von Naturns Aktiv.

Gartennächte in Meran

Geschrieben von Susanne am 20. Juli 2009

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Auch heuer wieder verwandelt sich die einmalige malerische Kulisse der sommerlichen Gärten von Schloss Trauttmansdorff zu einem Schauplatz hochkarätiger musikalischer Darbietungen. Die Open-Air-Konzertreihe gehören mittlerweile zu den wichtigsten World-Music-Festivals in Norditalien. Die Konzerte finden im natürlichen Amphitheater der Gärten einen beeindruckenden akustischen Raum für Word Music vom Feinsten. Am Seerosenteich gastierten schon Geheimtipps und Größen wie Live From Buena Vista  oder das Orchestra di Piazza Vittorio.

“Goran Bregovic and his Wedding and Funeral Band” stehen am 20. Juli auf der Bühne, am 5. August sorgen Emiliana Torrini, am 13. August das „Giora Feidman Trio“ und am 20. August „Chico & The Gypsies“ für Unterhaltung. Konzertbeginn ist jeweils um 21 Uhr.

Weitere Infos hier
 

Das Peter Mitterhofer Schreibmaschinenmuseum in Partschins

Geschrieben von Susanne am 3. Juni 2009

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Die Sammlung umfasst mehr als 1300 Einzelstücke und zeigt die über 100 Jahre währende Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine, mit der reichen Fülle konstruktiver Ideen seit deren Erfindung im Jahre 1864. Sie erstreckt sich bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts, als mit dem Siegeszug des Computers das Zeitalter der mechanischen Schreibmaschine zu Ende ging. Das Tastenfeld allerdings (nach DIN 2137) hat der Computer mit seiner nunmehr altehrwürdigen Vorgängerin gemeinsam. Geöffnet von 17.03.-31.10.09, Öffnungszeiten unter www.schreibmaschinenmuseum.com oder tel. unter 0473/967581, Eintrittspreis Euro 5,00.  

Die Churburg in Schluderns im Vinschgau

Geschrieben von Susanne am 25. Mai 2009

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Seit nun fast 500 Jahren sind die Grafen von Trapp im Besitz der Churburg, deren Name das erste Mal in einer Urkunde, die Bischo Heinrich am 21. Februar 1259 in “Curberch” ausstellt, erwähnt. Der Name und die Lage der Burg am Eingang ins Matscher Tal, in dem die Vögte von Matsch ihre Stammburg hatten, machen es zur Gewißheit, dass die Churburg jene Burg war, die dem Bischof kurz vorher “frey unverhinderlich” zu erbauen gestattet worden war. Die Burg, welche über die die größte private Rüstungskammer Europas verfügt, ist von 20. März bis 31. Oktober von 10.00-12.00 und von 14.00-16.30 Uhr zu besichtigen, Montag Ruhetag, Eintrittspreis Euro 8,00. Auskunft Tel. 0473 615 241 oder www.churburg.com.


Ötzi – Der Mann aus dem Eis

Geschrieben von Susanne am 27. April 2009

oetzi_rekonstr-2.jpgAlle kennen ihn unter dem Spitznamen Ötzi, abgeleitet vom Namen des Ötztales an der Grenze zwischen Österreich und Italien, wo die Gletschermumie 1991 entdeckt wurde. Wegen weniger Meter stehen die „Eigentumsrechte“ an diesem Fund dem italienischen Staat zu, aber die Forschungen an der Mumie vom Similaun, die von den Wissenschaftlern der Universität Innsbruck und vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz durchgeführt wurden, haben diesen Fund zu einem Forschungsobjekt von Weltrang gemacht. Der im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen ausgestellte Mann aus dem Eis (Ötzi) gehört mittlerweile zu den bekanntesten und bedeutendsten Mumien der Welt. Das Besondere und Einmalige an diesem Fund besteht darin, dass ein Mann – mitten aus dem Leben gerissen – in vollständiger Kleidung und Ausrüstung erhalten blieb. Geöffnet ganzjährig, außer am Montag, jeweils von 10.00 – 18.00 Uhr, Eintrittspreis Euro 9,00, Informationen unter 0471/320100, www.iceman.it. Sonderausstellung vom 10.03. – 25.10.2009: Mumien – Der Traum vom ewigen Leben. 

Der Kirchturm im Reschensee

Geschrieben von Susanne am 10. Februar 2009

Wer über den Reschenpass gegen Süden reist, wird 5 km nach dem Reschenpass, in Graun im Vinschgau, verwundert auf einem Kirchturm mitten in einem See blicken.

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Der Reschensee ist ein künstlicher Stausee mit einer Länge von 6 km und einer Breite von 1 km. Das Wasserfassungsvermögen beträgt 120 Mio. m³ und erzeugt heute 250 Millionen kWh Strom im Jahr. Bis 1950 gab es am Reschenpass 3 Seen: Den Reschensee, den Mittersee und den Haidersee. Doch wie kam der Kirchturm in den See?

Im Jahre 1949/50 wurden die Dörfer Graun und Reschen im Oberen Vinschgau Opfer eines Stauprojektes. Der mitten aus dem Wasser ragende Kirchturm von Altgraun erinnert noch an vergangene Zeiten. Hier breitete sich einst eine blühende Landschaft aus, mit dem malerischen Dorf GGraun vor dem Stauprojektraun, welches ein stattliches Dorf war, erfüllt vom Durchzugsverkehr zwischen Bozen und Landeck, mit breitgiebeligen Gasthäusern, so der “Adler (Warger) und die “Traube (Reinhartl) als Haltestelle für die Post. Fresken, Erker und Stiegenaufgänge schmückten die Häuser, Blumen zierten die Fenster. 163 Häuser in Graun und in Reschen und 523 ha fruchtbarer Kulturboden fielen den Fluten zum Opfer. Der romanische Turm aus dem 14. Jhr. wurde aus Gründen des Denkmalschutzes stehen gelassen, alle anderen Gebäude wurden vor der Überflutung gesprengt. Über die Hälfte der 650 Bewohner von Graun waren gezwungen in die Fremde zu ziehen.

Zur Geschichte der Weihnachtskrippe

Geschrieben von Susanne am 23. Dezember 2008

Auch in Südtirol findet man den Brauch, zur Weihnachtszeit in Kirchen und Häusern Weihnachtskrippen aufzweihnachtskrippe.jpgustellen.

Die ersten bekannten schriftlichen Zeugen, die das Geschehen der Menschwerdung Christi beschrieben haben sind die Evangelisten Lukas und Matthäus. Bereits im 4. Jahrhundert finden sich in Rom (in den Katakomben) bildliche Darstellungen der Geburt Christi. Der genaue Ursprung der Krippe ist aber nicht sicher zu bestimmen, sondern ist das Produkt einer langen Entwicklung. Urkundlich belegt ist, dass schon in altchristlicher Zeit am Weihnachtstag in den Kirchen religiöse Schaustellungen zu sehen gewesen sind. Oftmals wird auch der Hl. Franziskus von Assisi als “Vater der Krippe” angesehen, da er im Jahre 1223 um Weihnachten in einem Walde die erste Weihnachtskrippe in der uns bekannten Form baute.

Eine der ältesten Weihnachtskrippen steht in der Sixtinischen Kapelle der Kirche von S. Maria Maggiore in Rom. Sie wurde 1289 von Arnolfo di Cambio aus Alabaster gefertigt und 1291 dieser Kirche gestiftet. Die Krippe hat die Form eines kleinen Hauses, in dem die Anbetung der Könige dargestellt wird.

Auch die gotischen Schnitzaltäre mit Darstellungen der Geburt Christi werden als Vorläufer der Krippe angeführt. Die weihnachtlichen Szenen konnten jedoch nicht vom Altar entfernt werden. Ein solcher Altar mit einer Dreikönigsgruppe aus gefassten Holzfiguren steht z.B. in der Kirche von St. Wolfgang im Salzkammergut in Österreich. Diesen Altar hat der Südtiroler (Brunecker) Künstler Michael Pacher im Jahre 1480 geschaffen. Die große Blütezeit der Krippen war das Zeitalter des Barock. Erste sichere Nachrichten von Kirchenkrippen stammen aus Süddeutschland, wo nach der unruhigen Zeit der Reformation zuerst die Jesuiten den großen Wert der Krippe als Andachtsgegenstand und als Mittel der religiösen Unterweisung erkannten.

Zu Hochburgen des Krippenbaus in Europa entwickelten sich Italien, Spanien, Portugal und Südfrankreich, im Osten Europas die Länder Polen, die Tschechei und Slowakei, in Mitteleuropa vor allem Österreich und der Süden Deutschlands.

Eine weitere Blütezeit erlebte die Krippenkunst im 18. Jh. Sowohl in den Schloss- und Kirchenkrippen, als auch in den Krippen des einfachen Volkes begann man, die Weihnachtsgeschichte auszuweiten und sie mit unzähligen Stationen und Episoden zu ergänzen. Die berühmteste dieser “Ganzjahres-Krippen” (auch Passions- oder Fastenkrippen genannt) mit etwa 4000 Figuren können wir im Krippenmuseum von Brixen bewundern. Sie wurde von Augustin Propst und dessen Halbbruder Joseph aus Sterzing geschaffen.

Ende des 18. Jh. kam die Zeit der Aufklärung und die damit verbundene Säkularisation. Mancherorts kam es zu einem Verbot der Krippen, besonders in Bayern mussten alle Krippen aus den Kirchen entfernt werden. Doch das führte dazu, dass sie verstärkt Einzug in die Bürger- und Bauernhäuser fanden. Besonders in der bäuerlichen Bevölkerung wuchs das Interesse an der Krippenkunst und man schnitzte, auch in Tirol, die Figuren selbst. Bis in die Mitte des 19. Jh. bevorzugte man in Krippendarstellungen die heimische Gebirgslandschaft; ab der zweiten Hälfte des 19. Jh. kam die orientalische Krippe immer mehr zur Geltung. Um die Jahrhundertwende ließ das Interesse an den Krippen stark nach. Doch es gab Sammler, die verhinderten, dass viele Darstellungen unwiederbringlich verlorengingen. So sammelte z.B. der Münchner Kommerzienrat Max Schmederer Krippen aus aller Welt und hinterließ seiner Nachwelt eine der größten Krippensammlungen der Welt, die heute im Nationalmuseum von München zu bewundern ist.

 

Wanderwoche mit Reinhold Messner

Geschrieben von Susanne am 17. November 2008

pohl-messner.jpgDen goldenen Herbst einmal anders erleben – die Gäste der Dolce Vita Hotels wanderten unter der fachmännischen Leitung der Bergsteigerikone Reinhold Messner und des Bergführers Wolfgang Pohl.

Wandern im Vinschgau ist an sich schon ein unvergessliches Erlebnis, aber angeleitet von der Bergsteigerikone Reinhold Messner und dem Bergführer und Autor Wolfgang Pohl wurde der Tag zu einem Erlebnis der Extraklasse.

Absoluter Höhepunkt der Leki Wanderwoche war auch heuer wieder die gemeinsame Waalwanderung zum Schloss Juval, der Residenz Reinhold Messners. Nach der Wanderung führte Reinhold Messner die Gäste persönlich und exclusiv durch sein Schloss und signierte bei der anschließenden gemeinsamen Mittagsjause im Schlosswirt jedem Gast, zur Erinnernung an einen unvergesslichen Tag, sein neues Buch “Die Zukunft der Alpen”.

Neben diesem Highlight für Berg- und Naturfreunde gab es die Möglichkeit, an 4 weiteren von Wolfgang Pohl begleiteten Wanderungen teilzunehmen, wobei jedem Gast die neuesten  Leki Teleskopstöcke zum Testen zu Verfügung standen.

Eine Begegnung aller Sinne mit der mythischen Südtiroler Bergwelt und den herrlichen kulturellen und kulinarischen Genüssen, die Südtirol so einzigartig und unverwechselbar machen.