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Archiv der Kategorie ‘Wein‘

 
 

Riesling 2008: Die Besten kommen aus Südtirol

Geschrieben von Susanne am 11. November 2009

foto_pramierung.JPGIm Rahmen der Naturnser Rieslingtage  „Riesling & Gourmet“ überzeugten beim 4. Nationalen Riesling-Wettbewerb in Naturns die Rieslinge aus Südtirol die international besetzte Jury von Weinexperten. Verkostet wurden insgesamt 34 Rieslinge aus Italien. Alle Auszeichnungen gingen an Südtiroler Winzer:  Gleich zwei Auszeichnungen in Gold und je eine in Silber und in Bronze. 

Aufgrund des großen Zuspruchs fanden bereits zum fünften Mal die „Rieslingtage“ in Naturns statt. Den Auftakt zu dieser Veranstaltung bildete am 4. November der 4. Nationale Riesling-Wettbewerb:  Die teilnehmenden Rieslinge aus Südtirol und den oberitalienischen Anbaugebieten wurden von einer Fachjury aus internationalen Experten und Weinkennern unter der Leitung von Armin Kobler auf Qualität und Typizität verkostet und bewertet. Verkostet wurden insgesamt 34 zum Wettbewerb eingereichte Weine aus dem Friaul,  der Lombardei, dem Piemont und Trentino, Südtirol und Venetien.Anja und Jens Kallfelz, Redakteure von Riesling.de Deutschland und bereits mehrfach in der Jury des Riesling-Wettbewerbs, beurteilen die Entwicklung aus ihrer Sicht: „Riesling etabliert sich in Italien immer mehr. Das Teilnehmerfeld wird von Jahr zu Jahr homogener und in der Spitze zeigen italienische Rieslinge bereits ein eigenständiges Geschmacksprofil.“  Die Sieger Das Ergebnis in diesem Jahr ist ein Beweis für die Qualität aus Südtirol, denn die überzeugendsten Rieslinge des Jahrgangs 2008 stammen alle aus Südtirol. Verliehen wurde zweimal Gold und je eine Auszeichnung in Silber und Bronze.Im Rahmen des Merano Winefestival erfolgte die Verleihung der Auszeichnung „Bester Riesling 2008“, der auf nationalem Gebiet angebaut wurde. 

Gold:

Kerschbaumer Josef, Köfererhof – Südtirol Eisacktaler Riesling 208

Meraner Weinkellerei – Südtiroler Riesling “Graf von Meran – Unterberger”

Silber

Eisacktaler Kellerei – Südtirol Eisacktaler Riesling Aristos 2008

Bronze

Landesweingut Laimburg – Südtiroler Riesling DOC 2008

Informationen unter www.rieslingtage.com

Toskana zu Gast im Preidlhof ****s

Geschrieben von Klaus Ladurner, Hotel Preidlhof am 29. Oktober 2009

Riesling & Gourmet – zwei Themen, die den November im Preidlhof zu einem Genusserlebnis der besonderen Art machen.

Vom 9. bis 16.November ist, im Rahmen des Gourmet-November-Naturns 2009, das große Thema im Preidlhof DIE TOSKANA. Weinliebhaber & Genießer kommen hier voll auf Ih0002_24944.jpgre Kosten: Weinreisen zu bekannten Winzern, Degustationen mit Top-Experten, Haubenküche mit Starköchen, Riesling-Gourmetmenüs….

unser Genusspaket für Sie:

  • 9.November: Weinreise zum Weingut Elena Walch nach Tramin mit Gutsführung und Weinverkostung mit der Winzerin
  • 10.November: Besichtigung des Weinguts Falkenstein, Franz Pratzner begleitet Sie durch die Weinhänge, den Keller und verkostet mit Ihnen seine Produkte
    abends kreiert das Küchenteam ein 7 gängiges Riesling Gourmetmenü
  • 11.November: Starköching Cristina Mazzuoli vom Restaurant La Grotta aus Montepulciano (Toskana) zaubert für Sie ein Gourmetmenü auf Haubenniveau
  • 12.November: Weinverkostung zum Thema Chianti Classico (Toskana) mit Baron Giovanni Ricasoli-Firidolfi, Schlossherr auf Castello di Cacchiano und dem Weinexperten Peter Dipoli

das detaillierte Programm finden Sie auf unserer Internetseite!

Lassen Sie sich dieses Highlight der Extraklasse für alle Weinliebhaber und Gourmets nicht entgehen & sichern Sie sich gleich Ihr Luxus-Wohlfühlzimmer im Preidlhof.

Der Südtiroler Speck

Geschrieben von Susanne am 10. Juni 2009

speck.jpgDie geografische Lage von Südtirol im Zentrum Europas findet ihren Ausdruck im Speck: Nicht so stark geräuchert wie die Schinken im Norden und nicht so mild wir diejenigen im Süden. Das Ergebnis ist ein Produkt, das durch einzigartigen Geschmack besticht.

Der Südtiroler Speck ggA (geschützte geografische Angabe) ist ein leicht geräucherter Rohschinken, der mindestens 22 Wochen gereift ist. Aussergewöhnlich im Geschmack und unverkennbar im Aussehen, verdankt der Speck seine Einzigartigheit der traditionellen Herstellungsmethode. Diese wurde seit jeher vom Vater an den Sohn weitergegeben und ist seit 1996 von der Europäischen Union geschützt. Der Speck wird dabei nur leicht geräuchert, wobei der Rauch nicht wärmer als 20 Grad Celsius sein darf. Der Salzgehalt im Endprodukt darf fünf Prozent nicht übersteigen. Nur wenn alle Bestimmungen eingehalten wurden, wird schlussendlich in die Speckhamme die Marke “Südtiroler Speck ggA” eingebrannt und die Verpackung darf die Marke mit dem grünen Trägersteg tragen. Speck ist ein leicht geräucherter Rohschinken, dessen Rezept für die Gewürzkruste streng geheim ist.

Tolle Rezepte mit Südtiroler Speck finden Sie hier! Guten Appetit!

Südtirols 5. Jahreszeit – Törggelezeit

Geschrieben von Susanne am 10. Oktober 2008

bilddatei-paradies-207.jpg…wenn die Tage kürzer werden, der Herbst die Landschaft in eine bunte Farbenpracht verzaubert und die Apfel- und Traubenernte sich so langsam dem Ende neigt, beginnt in Südtirol die Törggelezeit.

Mit “Torkeln” hat das “Törggelen” ursprünglich nichts zu tun – auch wenn es manchmal so scheinen mag! Der aus dem Südtiroler Volksmund hervorgegangene Begriff “Torggl” bezeichnet die hölzerne Traubenpresse, was wiederum vom Lateinischen “torculum” abgeleitet wurde. Der von Mitte Oktober bis Ende November stattfindende Südtiroler Brauch trägt seinen Namen also nach dem früheren Ort seines Geschehens, heute wird die gemütlichere Stube dafür genutzt.

Seinen Beginn hatte der Brauch wahrscheinlich im  Eisacktal, einem der Haupttäler Südtirols. Da die Bauern im Tal meist nur Weinberge besaßen und keine Weiden, überlegten sie sich einen Tauschhandel: Sie wollten den Bauern aus den oberen Lagen Südtirols ein paar Kühe mit Kastanieauf deren Weiden geben, sie sozusagen kostenlos bei ihnen einmieten, und damit die Bauern vom Berg sich wohlwollend zeigten, revanchierten sie sich mit einer ausgiebigen Weinprobe und einigen Leckereien. Einige Tage, bevor man den Bauer von oben erwartete, wurde geschlachtet. Daraus stellte man Surfleisch, Rippelen, Speck und Kaminwurz her. Dazu wurden Kraut und Knödel gereicht. Als Vorspeise bereitete die Bäuerin “Schlutzer”, Kasnocken, Spinatknödel und “Gerstsupp”. Nach der langen Wanderung war der Bauer vom Berg natürlich auch durstig und so servierte man ihm voller Stolz den “Nuien”(jungen, halb gegorenen Wein) und den “Susen” (süßen Traubenmost). Geröstete Kastanien, “Keschtn”genannt, Bauernkrapfen, Striezeln, Strauben und Tirtlen bildeten den krönenden Abschluss des Mahls. Eingeladen wurden auch alle Arbeiter und Hilfskräfte, die bei der Ernte dabei waren, um ihnen auf diese Weise zu danken.

Kälte kommt Weinbauern zugute

Geschrieben von Joachim Nischler, Lindenhof am 27. September 2008

Lese der Weißweintrauben voll angelaufen – Späterer Erntebeginn – Schönes Wetter
Südtirol Überetsch/Unterland – “Die Kälte der letzten Tage hat sich bei einigen Sorten sehr gut auf die Qualität der Trauben ausgewirkt”, sagt der Traminer Kellermeister Willi Stürz. Die Lese der Weißweintrauben ist nun voll angelaufen – im Vergleich zum Vorjahr aber mit einer zwei- bis dreiwöchigen Verspätung.

“Wir haben mit der Weinlese erst begonnen, und zwar mit den jungen Anlagen und solchen, die wetterexponiert liegen”, sagt Hans Terzer, der Kellermeister der Kellerei St. Michael/Eppan. Durch die kalten Temperaturen bestehe kein Risiko der Fäulnis, nun müsse man weiterhin auf trockenes Wetter hoffen. “Wenn das Wetter mitspielt, werden wir in den mittelhohen und höheren Lagen eine recht schöne Ernte haben. Das Endergebnis hängt jetzt von der Witterung und von der Fleißarbeit der Weinbauern ab, die momentan in den Weingärten auslesen”, sagt Terzer. “Wir schauen, die Trauben so lang als möglich am Stock hängen zu lassen” sagt Andreas Pras, der Kellermeister der Kellerei Kaltern. Laut Prast haben sich die Trauben recht gut vom sommerlichen Pilzbefall erholt. Auch der Girlaner Kellermeister Gerhard Kofler ist zufrieden. “Letzten Wochen sah es für die Ernte verhältnismäßig schlecht aus. Dieses schwüle Wetter war ungünstig, aber durch den kalten Nordwind trocknen die Trauben”. Zwar sei der Zuckergehalt der letzten Jahre extrem hoch gewesen, heuer falle dieser niedriger aus, aber “wenn die Umstände so bleiben, werden wir am Ende der Ernte 80 bis 90 Prozent qualitativ hochwertige Weine im Keller haben”, sagt Kofler. “Der Regen der letzten Monate und Tage hat die heurige Ernte zu keinem einfachen Jahrgang gemacht. Jetzt zählt jeder Tag”, sagt Helmuth Zozin, der Kellermeister der Kellerei Manincor am Kalterer See. Man müsse heuer einfach sehr selektiv vorgehen, dann könne man schon zufrieden sein. Der Zucker- und Säuregehalt seien im optimalen Bereich.”Die kalten Temperaturen und der Nordwind der letzten Tage hat die letzten Regenfälle ausgeglichen”, sagt Willi Stürz, der Kellermeister der Kellerei Tramin. Stürz lobt den steten Einsatz der Weinbauern im heurigen Jahr, denn es war “ein extrem schwieriges Jahr”.
(aus der Dolomiten vom 24.09.08 von Wolfgang Jochberger und Katharina von Aufschnaiter)

und für alle Weinliebhaber folgender Tipp:
die Weinfestivalwoche “die 13.” im Dolce Vita Hotel Lindenhof mit Joachim Nischler und seinen beiden Sommeliers vom 08.11.-15.11.08 
sowie die Rieslingtage in Naturns vom 04.11. bis 09.11.08

weinglaser-helli.gif            Rieslingtage Naturns         

Riesling ist mein Lieblingswein

Geschrieben von Eni am 7. Oktober 2007

Eigentlich möchte ich ja Weinliebhaber sein aber leider verstehe ich nichts vom vergorenen Saft der Weintraube. Gut – zwischen Rot- und Weißwein kann ich grad noch unterscheiden, aber das ist dann auch schon alles!!!

Vom Elternhaus hab ich auch nicht besonders viel von der Weinkultur mitbekommen. Meine Mutter ist bekennende Quellwassertrinkerin und mein Vater gönnt sich ab und zu ein Bierchen – einziger Weinkontakt war/ist das jährliche Glas Kalterer See Wein zur Weihnachtsgans!!!!!

Gestern war mein großer Weintag! Mein Chef, Herr Perathoner vom Feldhof, begeisterter Weinliebhaber und sogar Sommelier hat mich zur Riesling Verkostung im Weingut Falkenstein hier bei uns im Dorf eingeladen. Diese strohgelbe Farbe hat mich sofort an die Getreidefelder in Neuseeland erinnert und die leichte Pfirsichnote umschmeichelt immer noch meine Nase. Und dann diese vornehme aber doch ausdrucksvolle frische Säure. Dieser Riesling hat mich überzeugt!

Vom 10. bis 17. November sind die Rieslingtage in Naturns und dann hab ich die Möglichkeit zwischen internationalen Rieslingen zu vergleichen. www.rieslingtage.com  – Vorerst hab ich aber 10 Flaschen Riesling im Keller eingelagert. Probieren Sie doch auch einmal ein Glas – muss ja nicht der vom Falkenstein sein. Zum Wohl!

Weinernte – ein besonderer Jahrgang

Geschrieben von Klaus Ladurner, Hotel Preidlhof am 22. September 2007

Die Weinernte oder das “Wimmen” wie man auf gut südtirolerisch sagt hat nun auch bei uns begonnen. Die Trauben für Preidlhofs Edeltropfen dem “Urscheler” wurden geerntet. Mit einer rekordverdächtigen Zuckergradation von 18 Klosterneuburg verspricht der Jahrgang 2007 ein Spitzenwein zu werden. Die geernteten Vernatschtrauben werden mit Blauburgunder und Lagrein verschnitten. Dieser Verschnittanteil wird auch beim bekannten Sankt Magdalener eingehalten und gibt dem Vernatsch einen besonderen Körper und doch eine angenehme Frische. (mehr Bilder…)Weinlese Hotel Preidlhof

Südtiroler Wein: „noch nie eine so frühe Weinlese erlebt“

Geschrieben von Joachim Nischler, Lindenhof am 1. September 2007

Wimmen  voll im Gange – Gradation von bis zu 20 Grad – „es sollte trocken bleiben“

Weingut St. Michael Eppan

 

 

Eppan – Ruländer, Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon bei den weißen Weintrauben sowie Blauburgunder bei den roten Weintrauben machen den Anfang: Seit dieser Woche wird in Eppan, der größten Weinbaugemeinde des Landes, gewimmt. Die Trauben zeichnen sich von sehr guter Qualität aus. Entscheiden wird aber der weitere Witterungsverlauf sein. „Es sollte trocken bleiben“, meint der Kellermeister der Kellerei St. Michael und Freund des Lindenhofes Herr Hans Terzer.

 

 

 

Die Weinlese ist heuer im Vergleich zu einem durchschnittlichen Vegetationsjahr rund zwei bis drei Wochen früher angelaufen. „Die Trauben sind nun reif. Wir haben bis jetzt ein gesundes Traubenmaterial mit einer sehr guten Zuckergradation“, sagt Terzer. Hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist indes die Erntemenge. „Heuer werden generell weniger Trauben geerntet werden – besonders in den südeuropäischen Länder aufgrund der dortigen Trockenheit“, so Terzer, der dafür ein Anziehen der Preise im Engrosmarkt prognostiziert.

Die Trauben haben laut Terzer eine Zuckergradation von bis zu 20 Grad Klosterneuburger Mostwaage (KMW). So variieren die angelieferten Sauvignon Trauben zwischen 18 und 20 Grad, die Ruländer Trauben zwischen 19 und 20 Grad und die Blauburgunder Trauben zwischen 18,5 und 20 Grad.

Entscheidend für die Qualität der heurigen Ernte wird aber der weitere Witterungsverlauf sein. „Es sollte trocken bleiben“, sagt Kellermeister Hans Terzer.

 

 

Bei unserem Nachhaken beim Südtiroler Weinpapst und Freund von Joachim Nischler, Herrn Peter Dipoli, bezüglich der Frühen Ernte sagte dieser: „Keine Angst zwecks der vorgezogenen Ernte, denn auch das Ausblühen der Reben erfolgte um exakt 2-3 Wochen früher. Somit ist die physiologische Reife durchwegs gegeben und der Wein kann wirklich gut werden. Weiteres werden wir doch auch bei deiner Weinwoche im Lindenhof besprechen und testen können. Bis dahin haben wir die ersten Kellerproben“

Übrigens besuchen wir im Rahmen der Rennradwoche im nächsten Jahr den Keller von Peter Dipoli im Weindorf Neumarkt.

Der Ritter von Juval

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 20. August 2007

Schloss JuvalJa, so manch schaurige Geschichten finden sich in Sagen- und Märchenbüchern. So gibts auch über Reinhold Messners Schloß Juval eine unheimliche Begebenheit zu berichten. Und so steht geschrieben: ”In der Umgebung von Schloss Juval breiten sich einige Bauernhöfe aus, die einst zur Burg gehörten. Auf einem der Höfe, vermutlich auf Unterortl, ging es lange Zeit recht unheimlich zu. Ein schwarzer Ritter erschreckte manchmal zur Nachtzeit die Bewohner. So geschah es einmal, daß der Bauer vom Kastelbeller Markt noch nicht heimgekehrt war, und die Bäuerin mit den drei Kindern zu später Stunde noch am Ofen saß und auf den Mann wartete.
Mystik purDa trat plötzlich ein schöner, schwarzgekleideter Ritter mit drei Flaschen in der Hand lautlos in die Stube, nahm stillschweigend einen Becher, der auf dem Tisch stand und füllte ihn mit Wein. Diesen bot er der Frau an. Erschrocken und mißtrauisch lehnte sie ab. Da reichte er den Wein den Kindern, denen der köstliche Trank mit jedem Schluck besser schmeckte. Während die Mutter hilfesuchend und ratlos daneben saß, tranken sie bis alle drei Flaschen geleert waren. Beim letzten Tropfen verwandelte sich der Ritter in eine schneeweiße Gestalt. Eingehüllt in einem hellen Lichterschein verschwand er, nachdem er sich für die Erlösung bedankt hatte.”
Mittlerweile ist Unterortl ein bekanntes Weingut, welches durch exzellente Weine auf sich aufmerksam macht. Diese Weine finden Sie auch auf den Weinkarten aller 5 Dolce Vita Hotels! Den schönen schwarzen Ritter sieht man heute nur noch, wenn man zu viel von dem leckeren Wein getrunken hat … – wahr oder nicht – … weiß mans?Mystisches Juval

Wie der Südtiroler Speck erfunden wurde

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 26. Juli 2007

bilddatei-jagdhof-061.jpgWas ist Dolce Vita in Südtirol? Die Frage ist ganz einfach zu beantworten – das südliche Flair, die pure Lebenslust, Südtiroler Gastlichkeit und 2 kulinarische Seiten: südtirolerisch und italienisch! Die Speisekarten in unseren 5 Wellnesshotels sind reich bestückt: Spaghetti und Knödel, Gnocchi und Schlutzkrapfen, Salami und Speck, Panna cotta und Kaiserschmarren und und und – gerade was das Herz begehrt! Kommen Sie und genießen Sie mit uns das “süsse Leben”!
Heute wollen wir uns mal dem “Leibgericht” der Südtiroler widmen: dem Speck! Bei einer schönen Marende mit Speck, Schüttelbrot und einem Glas feinstem Wein … da läuft einem einfach das Wasser im Mund zusammen …!
Und so erzählt man sich: Als Kaiser Napoleon Bonaparte die halbe Welt mit Krieg überzog, drang er auch im Vinschgau ein. Seine Soldaten besetzten den Tartscher Bichl und hausten gar fürchterlich. In einem Häuschen am Bichlweg wohnte ein biederes Schneiderlein mit seiner Ehefrau. Im Stall hatten sie ein fettes Schweinchen, um das sie sich nun sehr sorgten. Wie sollten sie es vor den Franzosen verstecken? Das Schwein wollten sie nämlich um keinen Preis verlieren, denn sie hatten das ganze Jahr gespart und sich geplagt, um endlich einmal einen guten Bissen Fleisch zu bekommen. Da hatte der Schneidermeister eine Idee! Er meinte: “Wenn wir das Schwein schlachten und in den Rauchfang hinaufhängen täten, da würde gewiss kein Franzose hinaufschauen!” Gesagt. Getan. So kam der Moment als die Schneidersleute ihr Haus verlassen mussten. Die Soldaten nahmen alles mit, was nicht niet- und nagelfest war. Am Häuschen unseres Schneiders ließen sich die Offiziere nieder. In der Küche wurde nun gesotten und gebraten, daß der Kamin nur so qualmte. Nach einwöchiger Einquartierung zogen die Franzosen wieder ab und die Dorfbewohner kehrten in ihre ausgeplünderten Heimstätten zurück. Auch die Schneidersleute nahmen wieder Besitz von ihrem Häuschen. Ihr erster Blick galt natürlich dem Rauchfang und siehe da, das Schweinl war noch oben. Aber oh Schreck, ganz schwarz und durchräuchert war es! Dennoch probierten sie und siehe da, das Fleisch hatte einen guten Geschmack und sie konnten es lange Zeit aufbewahren, ohne dass es einen üblen Geruch bekommen hätte. Denn durch das viele Heizen und Kochen der Franzosen ist das Fleisch durch und durch geselcht worden. Von da an gabs den Südtiroler Speck! So sagt man, ist der Südtiroler Speck erfunden worden. Fortsetzung folgt! Feinschmecker

Tour de France – Giro d`Italia – Rennrad – MTB

Geschrieben von Joachim Nischler, Lindenhof am 22. Juli 2007

Transalp TeamTransalp

Doping im Sport – in der Wirtschaft – aber/ auch im Urlaub ????

Alles im Langstreckensport dreht sich momentan um Doping.

ZDF und ARD haben sich momentan sogar von der Berichterstattung der Tour de France zurückgezogen. Ist dies eigentlich nicht tragisch … Männer die Familien zu ernähren haben, die in Ihrer Jugend kräftig und ehrlich an ihrer Karriere gearbeitet haben, sind diese nicht die wahren Verlierer ??? Wurde nicht ihnen durch andere Sportler der wahre Ehrgeiz genommen???? Mussten nicht sie, um weiterhin bestehen und leben zu können, in ein korruptes System einsteigen, um einfach dabei sein zu können …

Hier die Geschichte des Hoteliers der dieses Jahr auszog um seinen großen Traum zu verwirklichen. Dies ist die Geschichte des

Joachim der bei der diesjährigen Tour Transalp zusammen mit seinem Freund Norbert mit dabei war. Dies ist die Geschichte von 2 Freunden die noch andere dazu überreden konnten, konsequent ab Jänner für ihr Ziel Ende Juni zu arbeiten.

6.000 km wurden von den Beiden bis zum Startpunkt in Oberammergau abgespult. Das bedeutet, pro Person 250 Stunden auf dem Sattel gesessen zu haben. Dies bedeutet die eigentliche Arbeit viel besser durchzuorganisieren, damit die Qualität der Leistung am eigenen Beruf, sprich im Hotel, nicht sinkt. Dies bedeutet aber auch im Vorfeld die eigene Familie darauf einzustellen, damit ohne Polemik jede freie Minute und Stunde dem Training geopfert werden kann. Dies bedeutet aber auch die Synergie des Beruflebens zu nutzen, indem man eine absolute Rennrad Highlight Woche im März organisiert. Somit konnte man wiederum ganz ohne Angst den Beruf zum Hobby machen und mit Oscar Camenzind dem Rennrad Weltmeister von 1996 und weiteren 25 Gästen die 700 km abstrampeln. Weiters wurde schon seit 2005 die Stilfserjochwette eingeführt

Höhentraining wurde über 1600 Metern absolviert. Trainingspläne studiert. Der Körper des Öfteren ans Limit geführt. Kopfschmerzen und Bauchkrämpfe wurden verdrängt. Im roten Bereich wurde gefahren. Kohlenhydrate wurden zugeführt oder komplett vermieden. Der Hungerast wurde erprobt. Der Kopf wurde leer, die Beine wurden nicht mehr gespürt, der Nacken hat geschmerzt und die Stürzwunden sind nicht immer verheilt.

… ach ja und dann kommt das tägliche Doping …. einen 1/2 kg Teigwaren in der Früh, zu Mittag und wenn es ging auch abends, aber vor allem ein bis zwei wunderbare Gläser Rotweinhier:

Tagebuch der Transalp

Vorbereitungswoche März
unser Doping: Wein Wein Wein