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Archiv der Kategorie ‘Wein‘

 
 

Riesling ist mein Lieblingswein

Geschrieben von Eni am 7. Oktober 2007

Eigentlich möchte ich ja Weinliebhaber sein aber leider verstehe ich nichts vom vergorenen Saft der Weintraube. Gut – zwischen Rot- und Weißwein kann ich grad noch unterscheiden, aber das ist dann auch schon alles!!!

Vom Elternhaus hab ich auch nicht besonders viel von der Weinkultur mitbekommen. Meine Mutter ist bekennende Quellwassertrinkerin und mein Vater gönnt sich ab und zu ein Bierchen – einziger Weinkontakt war/ist das jährliche Glas Kalterer See Wein zur Weihnachtsgans!!!!!

Gestern war mein großer Weintag! Mein Chef, Herr Perathoner vom Feldhof, begeisterter Weinliebhaber und sogar Sommelier hat mich zur Riesling Verkostung im Weingut Falkenstein hier bei uns im Dorf eingeladen. Diese strohgelbe Farbe hat mich sofort an die Getreidefelder in Neuseeland erinnert und die leichte Pfirsichnote umschmeichelt immer noch meine Nase. Und dann diese vornehme aber doch ausdrucksvolle frische Säure. Dieser Riesling hat mich überzeugt!

Vom 10. bis 17. November sind die Rieslingtage in Naturns und dann hab ich die Möglichkeit zwischen internationalen Rieslingen zu vergleichen. www.rieslingtage.com  - Vorerst hab ich aber 10 Flaschen Riesling im Keller eingelagert. Probieren Sie doch auch einmal ein Glas – muss ja nicht der vom Falkenstein sein. Zum Wohl!

Weinernte - ein besonderer Jahrgang

Geschrieben von Klaus Ladurner, Hotel Preidlhof am 22. September 2007

Die Weinernte oder das “Wimmen” wie man auf gut südtirolerisch sagt hat nun auch bei uns begonnen. Die Trauben für Preidlhofs Edeltropfen dem “Urscheler” wurden geerntet. Mit einer rekordverdächtigen Zuckergradation von 18 Klosterneuburg verspricht der Jahrgang 2007 ein Spitzenwein zu werden. Die geernteten Vernatschtrauben werden mit Blauburgunder und Lagrein verschnitten. Dieser Verschnittanteil wird auch beim bekannten Sankt Magdalener eingehalten und gibt dem Vernatsch einen besonderen Körper und doch eine angenehme Frische. (mehr Bilder…)Weinlese Hotel Preidlhof

Südtiroler Wein: „noch nie eine so frühe Weinlese erlebt“

Geschrieben von Joachim Nischler, Lindenhof am 1. September 2007

Wimmen  voll im Gange – Gradation von bis zu 20 Grad – „es sollte trocken bleiben“

Weingut St. Michael Eppan

 

 

Eppan – Ruländer, Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon bei den weißen Weintrauben sowie Blauburgunder bei den roten Weintrauben machen den Anfang: Seit dieser Woche wird in Eppan, der größten Weinbaugemeinde des Landes, gewimmt. Die Trauben zeichnen sich von sehr guter Qualität aus. Entscheiden wird aber der weitere Witterungsverlauf sein. „Es sollte trocken bleiben“, meint der Kellermeister der Kellerei St. Michael und Freund des Lindenhofes Herr Hans Terzer.

 

 

 

Die Weinlese ist heuer im Vergleich zu einem durchschnittlichen Vegetationsjahr rund zwei bis drei Wochen früher angelaufen. „Die Trauben sind nun reif. Wir haben bis jetzt ein gesundes Traubenmaterial mit einer sehr guten Zuckergradation“, sagt Terzer. Hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist indes die Erntemenge. „Heuer werden generell weniger Trauben geerntet werden – besonders in den südeuropäischen Länder aufgrund der dortigen Trockenheit“, so Terzer, der dafür ein Anziehen der Preise im Engrosmarkt prognostiziert.

Die Trauben haben laut Terzer eine Zuckergradation von bis zu 20 Grad Klosterneuburger Mostwaage (KMW). So variieren die angelieferten Sauvignon Trauben zwischen 18 und 20 Grad, die Ruländer Trauben zwischen 19 und 20 Grad und die Blauburgunder Trauben zwischen 18,5 und 20 Grad.

Entscheidend für die Qualität der heurigen Ernte wird aber der weitere Witterungsverlauf sein. „Es sollte trocken bleiben“, sagt Kellermeister Hans Terzer.

 

 

Bei unserem Nachhaken beim Südtiroler Weinpapst und Freund von Joachim Nischler, Herrn Peter Dipoli, bezüglich der Frühen Ernte sagte dieser: „Keine Angst zwecks der vorgezogenen Ernte, denn auch das Ausblühen der Reben erfolgte um exakt 2-3 Wochen früher. Somit ist die physiologische Reife durchwegs gegeben und der Wein kann wirklich gut werden. Weiteres werden wir doch auch bei deiner Weinwoche im Lindenhof besprechen und testen können. Bis dahin haben wir die ersten Kellerproben“

Übrigens besuchen wir im Rahmen der Rennradwoche im nächsten Jahr den Keller von Peter Dipoli im Weindorf Neumarkt.

Der Ritter von Juval

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 20. August 2007

Schloss JuvalJa, so manch schaurige Geschichten finden sich in Sagen- und Märchenbüchern. So gibts auch über Reinhold Messners Schloß Juval eine unheimliche Begebenheit zu berichten. Und so steht geschrieben: ”In der Umgebung von Schloss Juval breiten sich einige Bauernhöfe aus, die einst zur Burg gehörten. Auf einem der Höfe, vermutlich auf Unterortl, ging es lange Zeit recht unheimlich zu. Ein schwarzer Ritter erschreckte manchmal zur Nachtzeit die Bewohner. So geschah es einmal, daß der Bauer vom Kastelbeller Markt noch nicht heimgekehrt war, und die Bäuerin mit den drei Kindern zu später Stunde noch am Ofen saß und auf den Mann wartete.
Mystik purDa trat plötzlich ein schöner, schwarzgekleideter Ritter mit drei Flaschen in der Hand lautlos in die Stube, nahm stillschweigend einen Becher, der auf dem Tisch stand und füllte ihn mit Wein. Diesen bot er der Frau an. Erschrocken und mißtrauisch lehnte sie ab. Da reichte er den Wein den Kindern, denen der köstliche Trank mit jedem Schluck besser schmeckte. Während die Mutter hilfesuchend und ratlos daneben saß, tranken sie bis alle drei Flaschen geleert waren. Beim letzten Tropfen verwandelte sich der Ritter in eine schneeweiße Gestalt. Eingehüllt in einem hellen Lichterschein verschwand er, nachdem er sich für die Erlösung bedankt hatte.”
Mittlerweile ist Unterortl ein bekanntes Weingut, welches durch exzellente Weine auf sich aufmerksam macht. Diese Weine finden Sie auch auf den Weinkarten aller 5 Dolce Vita Hotels! Den schönen schwarzen Ritter sieht man heute nur noch, wenn man zu viel von dem leckeren Wein getrunken hat … - wahr oder nicht - … weiß mans?Mystisches Juval

Wie der Südtiroler Speck erfunden wurde

Geschrieben von Karin, Dolce Vita Hotels am 26. Juli 2007

bilddatei-jagdhof-061.jpgWas ist Dolce Vita in Südtirol? Die Frage ist ganz einfach zu beantworten - das südliche Flair, die pure Lebenslust, Südtiroler Gastlichkeit und 2 kulinarische Seiten: südtirolerisch und italienisch! Die Speisekarten in unseren 5 Wellnesshotels sind reich bestückt: Spaghetti und Knödel, Gnocchi und Schlutzkrapfen, Salami und Speck, Panna cotta und Kaiserschmarren und und und - gerade was das Herz begehrt! Kommen Sie und genießen Sie mit uns das “süsse Leben”!
Heute wollen wir uns mal dem “Leibgericht” der Südtiroler widmen: dem Speck! Bei einer schönen Marende mit Speck, Schüttelbrot und einem Glas feinstem Wein … da läuft einem einfach das Wasser im Mund zusammen …!
Und so erzählt man sich: Als Kaiser Napoleon Bonaparte die halbe Welt mit Krieg überzog, drang er auch im Vinschgau ein. Seine Soldaten besetzten den Tartscher Bichl und hausten gar fürchterlich. In einem Häuschen am Bichlweg wohnte ein biederes Schneiderlein mit seiner Ehefrau. Im Stall hatten sie ein fettes Schweinchen, um das sie sich nun sehr sorgten. Wie sollten sie es vor den Franzosen verstecken? Das Schwein wollten sie nämlich um keinen Preis verlieren, denn sie hatten das ganze Jahr gespart und sich geplagt, um endlich einmal einen guten Bissen Fleisch zu bekommen. Da hatte der Schneidermeister eine Idee! Er meinte: “Wenn wir das Schwein schlachten und in den Rauchfang hinaufhängen täten, da würde gewiss kein Franzose hinaufschauen!” Gesagt. Getan. So kam der Moment als die Schneidersleute ihr Haus verlassen mussten. Die Soldaten nahmen alles mit, was nicht niet- und nagelfest war. Am Häuschen unseres Schneiders ließen sich die Offiziere nieder. In der Küche wurde nun gesotten und gebraten, daß der Kamin nur so qualmte. Nach einwöchiger Einquartierung zogen die Franzosen wieder ab und die Dorfbewohner kehrten in ihre ausgeplünderten Heimstätten zurück. Auch die Schneidersleute nahmen wieder Besitz von ihrem Häuschen. Ihr erster Blick galt natürlich dem Rauchfang und siehe da, das Schweinl war noch oben. Aber oh Schreck, ganz schwarz und durchräuchert war es! Dennoch probierten sie und siehe da, das Fleisch hatte einen guten Geschmack und sie konnten es lange Zeit aufbewahren, ohne dass es einen üblen Geruch bekommen hätte. Denn durch das viele Heizen und Kochen der Franzosen ist das Fleisch durch und durch geselcht worden. Von da an gabs den Südtiroler Speck! So sagt man, ist der Südtiroler Speck erfunden worden. Fortsetzung folgt! Feinschmecker

Tour de France – Giro d`Italia – Rennrad – MTB

Geschrieben von Joachim Nischler, Lindenhof am 22. Juli 2007

Transalp TeamTransalp

Doping im Sport – in der Wirtschaft – aber/ auch im Urlaub ????

Alles im Langstreckensport dreht sich momentan um Doping.

ZDF und ARD haben sich momentan sogar von der Berichterstattung der Tour de France zurückgezogen. Ist dies eigentlich nicht tragisch … Männer die Familien zu ernähren haben, die in Ihrer Jugend kräftig und ehrlich an ihrer Karriere gearbeitet haben, sind diese nicht die wahren Verlierer ??? Wurde nicht ihnen durch andere Sportler der wahre Ehrgeiz genommen???? Mussten nicht sie, um weiterhin bestehen und leben zu können, in ein korruptes System einsteigen, um einfach dabei sein zu können …

Hier die Geschichte des Hoteliers der dieses Jahr auszog um seinen großen Traum zu verwirklichen. Dies ist die Geschichte des

Joachim der bei der diesjährigen Tour Transalp zusammen mit seinem Freund Norbert mit dabei war. Dies ist die Geschichte von 2 Freunden die noch andere dazu überreden konnten, konsequent ab Jänner für ihr Ziel Ende Juni zu arbeiten.

6.000 km wurden von den Beiden bis zum Startpunkt in Oberammergau abgespult. Das bedeutet, pro Person 250 Stunden auf dem Sattel gesessen zu haben. Dies bedeutet die eigentliche Arbeit viel besser durchzuorganisieren, damit die Qualität der Leistung am eigenen Beruf, sprich im Hotel, nicht sinkt. Dies bedeutet aber auch im Vorfeld die eigene Familie darauf einzustellen, damit ohne Polemik jede freie Minute und Stunde dem Training geopfert werden kann. Dies bedeutet aber auch die Synergie des Beruflebens zu nutzen, indem man eine absolute Rennrad Highlight Woche im März organisiert. Somit konnte man wiederum ganz ohne Angst den Beruf zum Hobby machen und mit Oscar Camenzind dem Rennrad Weltmeister von 1996 und weiteren 25 Gästen die 700 km abstrampeln. Weiters wurde schon seit 2005 die Stilfserjochwette eingeführt

Höhentraining wurde über 1600 Metern absolviert. Trainingspläne studiert. Der Körper des Öfteren ans Limit geführt. Kopfschmerzen und Bauchkrämpfe wurden verdrängt. Im roten Bereich wurde gefahren. Kohlenhydrate wurden zugeführt oder komplett vermieden. Der Hungerast wurde erprobt. Der Kopf wurde leer, die Beine wurden nicht mehr gespürt, der Nacken hat geschmerzt und die Stürzwunden sind nicht immer verheilt.

… ach ja und dann kommt das tägliche Doping …. einen 1/2 kg Teigwaren in der Früh, zu Mittag und wenn es ging auch abends, aber vor allem ein bis zwei wunderbare Gläser Rotweinhier:

Tagebuch der Transalp

Vorbereitungswoche März
unser Doping: Wein Wein Wein